Ersatztheologie - eine Geschichte

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Ersatztheologie - eine Geschichte

Beitrag von Uri am Mo 25 Jun - 11:11

Zuerst möchte ich Hugo aus dem anderen Thema hier zitieren:

@Hugo:
"Israel ist für uns Christen die geistliche Wurzel. Ohne Wurzel muss jeder Baum absterben. Darum hüte sich jeder, der die Axt an diese Wurzel legen will..."

Ein geschichtlicher Überblick über das „Ersatztheologie“ von einem Evangelikalen Christlichen Verfasser:

„Durch die Zugehörigkeit zum jüdischen Messias Jesus erhalten Nicht-Juden das Privileg, dass auch sie zum Schöpfer und Vater Israels rufen dürfen: „unser Vater!“, „mein Vater!““

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Ebenfalls von Bibeltreue Christen geschrieben:

„Wahrlich, die Zeit ist gekommen dieses Zeitalter der Mißachtung hinter uns zu lassen und demütig und dankbar den unauslöschbaren Bund anzuerkennen, der uns Christen mit dem jüdischen Volk verbindet. Damit stehen wir auf dem sicheren Fundament von Gottes Liebe.“

[url=https://de.icej.org/news/german/ein-sicheres-fundament ][Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] [/url]


Als Jesus das Gleichnis „der verlorene Sohn“ erzählte, sprach Er die Juden, genau gesagt die Pharisäer und Schriftgelehrten an.

Ist es ein Zufall? Nein, denn Gott vergleicht die Beziehung zu Israel als Vater Sohn Verhältnis.

Als Israel jung war, liebte ich ihn, und aus Ägypten habe ich meinen Sohn berufen.
Hos 11,1

Zurück zu dem Verlorenen Sohn. Er wurde ungehorsam. Ging fort mit Vaters ausgezahltem Erbe, und verbaute sein eigenes Leben.

Was macht der Vater? Kündigt wegen Ungehorsam das Vater Sohn Verhältnis? Nein! Unser Vater ist nicht so! Seine Liebe brannte weiter in Seinem Herzen, und wartete so geduldig auf Seinen ungehorsamen Sohn, bis er kam. Ja, Er ist zeitweise verloren gegangen, aber nie in Vaters Herz. Er freute sich, als nach langen Warten Seinen Sohn sah. Ein riesiges Fest hat Er ihm bereitet!

Es ist auch nicht ein Zufall, dass Jesus gerade dieses „Verlorenen Sohn-Vater“ Beispiel gebracht hat.

Zu den jüdischen Jüngern sagte Jesus:

Denn des Menschen Sohn ist gekommen, das Verlorene zu retten.

Matth 18,11

Das ist die unverdiente Gnade und Liebe Gottes.

Hat Vater Seinen verlorenen Sohn etwa durch einen anderen Sohn ersetzt? Nie! Aber er wartete, bis dieser von sich aus wieder den Weg nach Hause fand. Nichts konnte den Sohn von der Liebe des Vaters trennen.

Diese unverdiente Liebe ist auch der Grund, warum Vater mich durch Jesus errettet hat. Nichts habe ich verdient. Aber auch nichts kann mich von Seine Liebe trennen!

Daher ist die Ersatztheologie eine Schmähung von Gottes unverdienter Liebe an uns und auch an Seinem Volk Israel und Seine Treue zu seinem Bund.

Von ferne her ist der HERR mir erschienen: Mit ewiger Liebe habe ich dich geliebt; darum habe ich dir meine Gnade so lange bewahrt!
Jer 31,3



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Re: Ersatztheologie - eine Geschichte

Beitrag von Uri am Mo 25 Jun - 22:44

Ein Bericht, wozu das Ersatztheologie führen kann und das Heutzutage…


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