Medizin - Wissenswertes

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Re: Medizin - Wissenswertes

Beitrag von Franz am Do 23 Aug - 0:28

Moderater Alkoholkonsum könnte Herz schützen

Alkohol ist ungesund - trotzdem wird immer wieder diskutiert, ob sich leichter Konsum auch positiv auswirken kann. Laut einer neuen Studie könnte das tägliche Glas Wein oder Bier unter bestimmten Umständen vor Herzkrankheiten schützen.

Ein Forscherteam vom University College London und der University of Cambridge hat Daten von mehr als 35.000 Personen zum Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und dem Risiko für die sogenannte Koronare Herzkrankheit, kurz KHK, ausgewertet. Dabei handelt es sich um ein chronisches Leiden, bei dem es zu einer verminderten Sauerstoffzufuhr im Herzmuskel kommt. In weiterer Folge können Komplikationen wie Herzrhythmusstörungen auftreten, die Krankheit kann aber auch zu Herzinfarkt und plötzlichem Herztod führen.

Studie
”Association of longitudinal alcohol consumption trajectories with coronary heart disease: a meta-analysis of six cohort studies using individual participant data”, BMC Medicine, 21.8.2018

Für die Studie haben die Forscher sechs verschiedene Befragungen aus Großbritannien und Frankreich analysiert, die den Alkoholkonsum der Probanden zu drei verschiedenen Zeitpunkten über zehn Jahre erfasst haben. Das Ergebnis: Wechselhaftes Trinkverhalten kann das Risiko für KHK erhöhen, während ein regelmäßiger Konsum von maximal einem großen Bier oder ein bis zwei Achteln Wein pro Tag bei Männern bzw. einem kleinen Bier oder einem Achtel Wein bei Frauen eine schützende Wirkung haben könnten.

Regelmäßigkeit ist Trumpf
Besonders wichtig scheint dabei ein regelmäßiges Verhalten zu sein. Wer zwar insgesamt eine gemäßigte Trinkfreudigkeit an den Tag legt, aber hin und wieder über die Stränge schlägt, hat ein höheres Risiko zu erkranken als jemand, der regelmäßig, aber wenig Alkohol trinkt.

Statistisch gesehen haben auch ehemalige Trinker ein höheres Risiko für Herzkrankheiten und - überraschenderweise - auch Abstinenzler. Wobei es bei letzteren einen Geschlechterunterschied gibt: „Unter den Nicht-Trinkern hatten Frauen ein höheres KHK-Risiko als moderate Trinker, bei den Männern war das nicht der Fall“, so Dara O’Neill vom University College London in einer Aussendung.

Was in der Studie als moderater Alkoholkonsum gilt - 168 Gramm reiner Alkohol pro Woche bei Männern und 112 Gramm bei Frauen - ist relativ großzügig bemessen. Die Österreichische Gesellschaft für Ernährung stuft 140 Gramm für Männer und 70 Gramm für Frauen als akzeptabel ein, das entspricht etwa zehn bzw. fünf Achteln Wein pro Woche.

Mit Vorsicht genießen
Eine im April im renommierten Journal „The Lancet“ erschienene Übersichtsstudie zeigt hingegen, dass bereits 100 Gramm pro Woche die Lebenserwartung senken. Deren Autoren empfehlen, die Richtwerte nach unten zu korrigieren, da der negative Einfluss von Alkohol auf die Gesundheit deutlich überwiege.

Die aktuelle Studie stützt hingegen die These, dass moderater Alkoholkonsum bzw. das beliebte Gläschen Wein am Abend das Herz schützen kann – mit dem Zusatz, dass es auf ein konsequent gemäßigtes Konsumlevel ankommt. Die Empfehlung der Autoren lautet daher, auch bei den Richtlinien für unbedenklichen Alkoholkonsum zu berücksichtigen, dass diese kontinuierlich eingehalten werden sollten.

Dass moderater Alkoholkonsum gesund ist, lässt sich aus der Studie aber nicht ableiten – es wurde ja nur das Risiko für eine bestimmte Krankheit untersucht. Auch die Autoren betonen in der Aussendung, dass es sich bei ihren Ergebnissen nur um Beobachtungen handelt und keine Schlüsse über Ursache und Wirkung gezogen werden können. Die Erkenntnisse der neuen Studie sind also – genau wie der Alkohol – mit Vorsicht zu genießen.

Julia Geistberger, science.ORF.at

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Re: Medizin - Wissenswertes

Beitrag von Franz am Do 23 Aug - 0:31

Evokativ

Zehnter protokollierter Ausbruch

Es ist der zehnte Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo, und er dürfte sich als einer der gefährlichsten erweisen. Das Virus, das sich über Körperflüssigkeiten ausbreitet und Erbrechen, Blutungen und Durchfall verursacht, hat sich bereits von seinem Zentrum in Nord-Kivu im Nordosten des Landes in die benachbarte Provinz Ituri ausgebreitet. Und es handelt sich um den Zaire-Typ und damit jenen Ebolastamm, der die katastrophale Epidemie in Westafrika 2014 verursacht hatte. Er gilt als der tödlichste der bekannten Stämme, die Überlebensrate liegt bei nur 50 Prozent.

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Re: Medizin - Wissenswertes

Beitrag von Franz am So 26 Aug - 14:47

Wunderbare Geschichten aus der Medizin (alle folgenden aus USA )

Eine jugendliche  Lupus - Patientin brauchte eine Spenderniere.
5 Jahre Staaten-weite erfolglose Suche ihres Krankenhauses.
Ihr Hobby: sie suchte per Internet eine Freundin.
Sie fand eine nette Freundin, in die sie sich verliebte.
Und das Wunder: diese Freundin spendete ihr eine Niere.
Und seither leben sie weiterhin glücklich und gesund zusammen!


Zuletzt von Franz am So 26 Aug - 16:40 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet

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Re: Medizin - Wissenswertes

Beitrag von Franz am So 26 Aug - 14:50

Ein anderes Wunder: nach einem Halswirbelbruch und einer fast aussichtslosen 18 stündigen Operation (3%Chance) und vielen Physio-Therapien kann der Jugendliche wieder aufstehen und ein paar Schritte gehen.

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Re: Medizin - Wissenswertes

Beitrag von Franz am So 26 Aug - 15:00

Ein Mann war 5 Jahre blind, nachdem er von brutalen Schlägern beinahe getötet worden war.
Er bekam ein Gerät (noch als  Prototyp), das über einen Sensor auf der Zunge elektrische Impulse an das Sehzentrum ins Gehirn sendet und immerhin ein unscharfes Pixelbild liefert. Der Mann ist überglücklich, schemenhaft wieder sehen zu können.


Zuletzt von Franz am So 26 Aug - 16:41 bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet

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Re: Medizin - Wissenswertes

Beitrag von Franz am So 26 Aug - 15:03

Ein von Geburt an Farbenblinder 66-Jähriger bekam eine spezielle Brille (als Prototyp, schaut aus wie eine Sonnenbrille), mit deren Hilfe Lichtimpulse  in eine Art Farbenbild verwandelt werden, sodass der Mann erstmals Farben sehen konnte.


Zuletzt von Franz am So 26 Aug - 16:42 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet

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Re: Medizin - Wissenswertes

Beitrag von Franz am So 26 Aug - 15:06

Eine 29-Jährige Graphikerin bekam plötzlich schweren Parkinson.
Sie konnte nicht einmal mehr ihren Namen schreiben.
Eine Spezialistin wurde auf sie aufmerksam und gab ihr ein spezielles Armband ( als Prototyp), das durch Impulse die Nerven der Hand derart „ablenkt“, dass sie wieder schreiben und zeichnen kann.
Eine Verbesserung um 90 Prozent.

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Re: Medizin - Wissenswertes

Beitrag von Franz am So 26 Aug - 15:13

Ein Baby, das 1 1/2 Mal geboren wurde

Bei einer Schwangerschaft wurde ein Steiß-Teratosarkom eines ungeborenen Kindes im Mutterleib festgestellt.
Es bestand Gefahr für Mutter und ungeborenes Kind.
Eine Abtreibung wollte die Mutter trotz großer Gefahr nicht.
Die Ärzte entschlossen sich zu folgendem Vorgehen:
Im 6. Schwangerschaftsmonat holten sie das Ungeborene per Sectio so weit aus der Gebärmutter heraus, dass sie den Tumor  am Steiß, der fast so groß wie das Ungeborene selbst war,  großteils entfernen konnten- das Ungeborene halb in der Gebärmutter verbleibend-, und dann „steckten“ die Ärzte das Ungeborene wieder in die Gebärmutter zurück.
Als der Geburtstermin erreicht war, kam das Baby dann ein 2. Mal (!) auf die Welt, der Resttumor wurde entfernt und das Kind war geheilt. Nachuntersuchung mit 2 Jahren zeigte ein gesundes Kleinkind.

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Re: Medizin - Wissenswertes

Beitrag von Franz am Mi 29 Aug - 7:41

Schmutzige Luft mindert Intelligenz

Luftverschmutzung schadet nicht nur der Lunge, sondern auch dem Gehirn. Das zeigt eine großangelegte Studie aus China - einem Land, das besonders unter Feinstaub und anderen Luftschadstoffen leidet. Die schmutzige Luft verschlechtert der Untersuchung zufolge die Denkleistung. (ORF)

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Re: Medizin - Wissenswertes

Beitrag von Franz am Do 30 Aug - 17:43

West Nil Fieber

Inzwischen 16 Tote durch West-Nil-Fieber in Griechenland
Typische Symptome sind Muskelschmerzen, geschwollene Lymphknoten und Fieber.

Athen – Die Zahl der in diesem Jahr am West-Nil-Fieber gestorbenen Menschen ist in Griechenland innerhalb einer Woche um 5 auf nun 16 gestiegen. Das teilte eine Sprecherin der Behörde Keelpno am Mittwoch der staatlichen Nachrichtenagentur ANA-MPA mit. Mehr als 130 weitere Infektionen wurden demnach erfasst, die meisten auf der Halbinsel Peloponnes und in den ländlichen Regionen rund um Athen sowie im Gebiet um die Hafenstadt Thessaloniki.

Die Zahl der Infizierten dürfte weitaus höher liegen: Die meisten Erkrankten weisen keine oder harmlose Symptome wie Kopf- und Gliederschmerzen auf, wie Ärzte im Staatsrundfunk erklärten. Einwohnern wurde geraten, Verdampfer oder andere Mittel gegen Insekten zu nutzen – das Virus wird hauptsächlich von Mücken übertragen.

Typische Symptome sind Muskelschmerzen, geschwollene Lymphknoten und Fieber. Etwa ein Drittel der Patienten bekommt einen Hautausschlag an Brust, Rücken und Armen. Seltener sind Hirnhautentzündungen. Im schlimmsten Fall verläuft die Krankheit tödlich.

In Deutschland und Österreich tritt das West-Nil-Fieber nur sehr selten auf, wobei es sich bisher immer um aus dem Ausland eingeschleppte Fälle handelte. (dpa)

Übrigens: bei Bluttransfusionen besteht wegen genauer Testung keine Gefahr!

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