Wiedergeburt - die Voraussetzung in Gottes Reich zu kommen.

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Re: Wiedergeburt - die Voraussetzung in Gottes Reich zu kommen.

Beitrag von Adam am Fr 27 Jul - 16:05

Padma schrieb:......
Somit kann das öffentliche Bekenntnis in der Taufe nicht die unabdingbare Voraussetzung für den Empfang des Heiligen Geistes sein Wink

ja ja, ich sag ja, Schlitzohr, aber ich mag dich trotzdem! Very Happy

Der Empfang des Heiligen Geistes an sich ist nicht gleichzusetzen mit dem Empfang bestimmbarer persönlicher Geistesgaben, sozusagen als Geschenk, wenn du dich taufen lässt, respektive du vor dem Menschen und den Engeln im Himmel dein Bekenntnis zu Jesus Christus nicht nur innerlich sondern auch äußerlich und damit öffentlich zum Ausdruck bringst!

Der Heilige Geist wirkt schon lange noch vor der eigentlichen Bekehrung und Hinwendung zu Jesus Christus an die, die berufen sind, wie du ja selbst zitiert hast:

Röm 8, 29 Denn die er ausersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt, dass sie gleich sein sollten dem Bild seines Sohnes, damit dieser der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern. 30 Die er aber vorherbestimmt hat, die hat er auch berufen; die er aber berufen hat, die hat er auch gerecht gemacht; die er aber gerecht gemacht hat, die hat er auch verherrlicht.

die weiteren Schritte bis hin zur Taufe als Abschluss der Wiedergeburt sind hierin als Voraussetzung enthalten
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Re: Wiedergeburt - die Voraussetzung in Gottes Reich zu kommen.

Beitrag von HeinzB am Fr 27 Jul - 16:23

Oh Adam, sollen wir jetzt auch noch die Geistestaufe abhandeln?
Dabei gings hier doch nur um die Wiedergeburt.
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Re: Wiedergeburt - die Voraussetzung in Gottes Reich zu kommen.

Beitrag von Padma am Fr 27 Jul - 16:34

Wer ist hier jetzt schlitzohrig, Adam?

"Was ich behaupte, steht zwar nicht da, ist hierin aber als Voraussetzung enthalten."
(Smilies bitte dazu denken, schreibe wieder vom Handy)
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Re: Wiedergeburt - die Voraussetzung in Gottes Reich zu kommen.

Beitrag von HeinzB am Fr 27 Jul - 16:36

ich glaube ich mach nen Blog .....
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Re: Wiedergeburt - die Voraussetzung in Gottes Reich zu kommen.

Beitrag von Adam am Fr 27 Jul - 16:49

HeinzB schrieb:Oh Adam, sollen wir jetzt auch noch die Geistestaufe abhandeln?
Dabei gings hier doch nur um die Wiedergeburt.
mmhm, also Jesus Christus selbst vollzog an sich zunächst die Wassertaufe, und erlebte danach die Geistestaufe:
Markus 1,9 Und es begab sich zu der Zeit, dass Jesus aus Nazareth in Galiläa kam und ließ sich taufen von Johannes im Jordan.
10 Und alsbald, als er aus dem Wasser stieg, sah er, dass sich der Himmel auftat und der Geist wie eine Taube herabkam auf ihn.
11 Und da geschah eine Stimme vom Himmel: Du bist mein lieber Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen.
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Re: Wiedergeburt - die Voraussetzung in Gottes Reich zu kommen.

Beitrag von HeinzB am Fr 27 Jul - 17:26

Nur das Jesus nicht wiedergeboren werden musste !
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Re: Wiedergeburt - die Voraussetzung in Gottes Reich zu kommen.

Beitrag von Franz am Fr 27 Jul - 17:28

Hi Beisammen!

Die „Formel“ ist ganz einfach: Wiedergeburt = Taufe
War jemand nicht getauft: dann gilt: Wiedergeburt = Lebensweihe an Jesus (Gott)
Sonderstellung haben „anonyme Christen“.
Eine eigene Heilsgeschichte haben die Juden.
Für Andersgläubige gilt Nostra Aetate“ (II. Vatikanum)

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Re: Wiedergeburt - die Voraussetzung in Gottes Reich zu kommen.

Beitrag von Adam am Fr 27 Jul - 17:41

Padma schrieb:Tut mir leid, lieber Adam, ich kann es nicht so sehen wie du, dass ohne Taufe keine Wiedergeburt und kein Heiliger Geist da sein kann. .....

Oder - bspw, was ist mit dem Schächer am Kreuz? Der wurde ja auch nicht mehr getauft...

Oder was ist mit dem, was. Paulus an einer Stelle anspricht, dass sich Menschen stellvertretend für Gestorbene taufen liessen?
Wenn es da doch gar keine Stellvertretung geben kann?

Ja, liebe Padma, das blau untermalte ist der springende Punkt innerhalb unserer Diskussion.

Die Wiedergeburt im Sinne der Bibel steht hier eigentlich nicht wirklich zur Diskussion, weil die Voraussetzungen dafür werden durch die Bibel ziemlich deutlich beschrieben.

Was du hier ansprichst, ist die Frage, ob man sich wieder taufen lassen muss, nach einer Säuglingstaufe, wenn man eigentlich meint, bereits ein Leben mit und für Gott geführt zu haben.

Meine Frau hatte sich taufen lassen, trotz ihrer Kindstaufe, weil sie persönlich durch den Heiligen Geist die Gewissheit empfangen hat, sie solle sich taufen lassen. Weder ich noch sonst irgend jemand haben sie in dieser Hinsicht beeinflussen und überzeugen können.

Es ist also der Moment der eigenen Erkenntnis, des Bewusstsein, ICH möchte mich aus Überzeugung taufen lassen.

Ein Mensch, der zwar zu eben jenem Punkt kommt, dann aber aus welchem Grund auch immer doch die Taufe ablehnt, handelt wider dem Heiligen Geist. Und was dies bedeutet, wissen wir alle. Doch zu diesem Punkt muss man erst einmal kommen. Wenn ein Mensch bis zu seinem Lebensende nicht zu diesem Punkt gekommen ist, trotzdem aber ein Leben mit und für Gott gelebt hat, wird er im Rahmen der Parusie eben jene Taufe, zugleich Tod und Wandlung des Alten Menschen an sich selbst erfahren. Das ist dann die endgültige "Wiedergeburt" im "Fleisch". Die Taufe gemäß der Schrift ist dagegen eine Glaubenstaufe im Geist.....

Ich hoffe, dass dies verständlich ist?. Wink

noch was: nicht jeder, der sich taufen lässt, ist wirklich wieder geboren oder ein neuer Mensch, dies hängt nun mal nicht allein vom physischen Akt der Taufe ab, sondern von seiner Geisteshaltung und seinem Glauben.... Aber dies ist etwas, das kann und mag ich nicht beurteilen, dies kann nur Gott selbst.
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Re: Wiedergeburt - die Voraussetzung in Gottes Reich zu kommen.

Beitrag von Franz am Fr 27 Jul - 17:48

Adam schrieb:
Padma schrieb:Tut mir leid, lieber Adam, ich kann es nicht so sehen wie du, dass ohne Taufe keine Wiedergeburt und kein Heiliger Geist da sein kann. .....

Oder - bspw, was ist mit dem Schächer am Kreuz? Der wurde ja auch nicht mehr getauft...

Oder was ist mit dem, was. Paulus an einer Stelle anspricht, dass sich Menschen stellvertretend für Gestorbene taufen liessen?
Wenn es da doch gar keine Stellvertretung geben kann?

Ja, liebe Padma, das blau untermalte ist der springende Punkt innerhalb unserer Diskussion.

Die Wiedergeburt im Sinne der Bibel steht hier eigentlich nicht wirklich zur Diskussion, weil die Voraussetzungen dafür werden durch die Bibel ziemlich deutlich beschrieben.

Was du hier ansprichst, ist die Frage, ob man sich wieder taufen lassen muss, nach einer Säuglingstaufe, wenn man eigentlich meint, bereits ein Leben mit und für Gott geführt zu haben.

Meine Frau hatte sich taufen lassen, trotz ihrer Kindstaufe, weil sie persönlich durch den Heiligen Geist die Gewissheit empfangen hat, sie solle sich taufen lassen. Weder ich noch sonst irgend jemand haben sie in dieser Hinsicht beeinflussen und überzeugen können.

Es ist also der Moment der eigenen Erkenntnis, des Bewusstsein, ICH möchte mich aus Überzeugung taufen lassen.

Ein Mensch, der zwar zu eben jenem Punkt kommt, dann aber aus welchem Grund auch immer doch die Taufe ablehnt, handelt wider dem Heiligen Geist. Und was dies bedeutet, wissen wir alle. Doch zu diesem Punkt muss man erst einmal kommen. Wenn ein Mensch bis zu seinem Lebensende nicht zu diesem Punkt gekommen ist, trotzdem aber ein Leben mit und für Gott gelebt hat, wird er im Rahmen der Parusie eben jene Taufe, zugleich Tod und Wandlung des Alten Menschen an sich selbst erfahren. Das ist dann die endgültige "Wiedergeburt" im "Fleisch". Die Taufe gemäß der Schrift ist dagegen eine Glaubenstaufe im Geist.....

Ich hoffe, dass dies verständlich ist?. Wink

noch was: nicht jeder, der sich taufen lässt, ist wirklich wieder geboren oder ein neuer Mensch, dies hängt nun mal nicht allein vom physischen Akt der Taufe ab, sondern von seiner Geisteshaltung und seinem Glauben.... Aber dies ist etwas, das kann und mag ich nicht beurteilen, dies kann nur Gott selbst.

Laut der Kirche gilt die Kindertaufe lebenslänglich („unauslöschliches Siegel“) und eine neuerliche Taufe braucht nicht wiederholt zu werden.
(KKK 1280)

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Re: Wiedergeburt - die Voraussetzung in Gottes Reich zu kommen.

Beitrag von HeinzB am Fr 27 Jul - 19:27

Okay fangen wir mal mit echter Theologie an !

1. Was die Wiedergeburt NICHT ist

1.) Sie ist keine Änderung des Lebens

Wenn man dem Durschnittsbürger sagt, er muß "von neuem geboren" werden,
glaubt er unweigerlich, er müsse sich ändern, anders leben oder ein neues Kapitel in seinem Leben aufschlagen.
Doch die Wiedergeburt ist keine Änderung im Sinne einer Reformation.
Eine Änderung ist bestenfalls menschlichen Ursprungs und zeigt nur äußerlich Wirkung.
Sie kann den inneren Menschen nicht umgestalten.
Nehmen wir als Beispiel eine Uhr bei der der die Hauptfeder gebrochen ist.
Wird die Uhr wieder gehen, wenn der Uhrmacher ein neues Uhrglas einsetzt und das Gehäuse poliert?
Natürlich nicht.
Der Urhmacher hat lediglich das Äußere aufpoliert, doch das Problem steckt im inneren.
Das Herz des Menschen ist "...trügerisch...und unheilbar..." Jeremia 17, 9;
deshalb braucht es etwas, das seine existentielle Umgestaltung in seinem Inneren herbeiführt.

2.) Sie ist kein religiöses Verhalten.
Wenn man einen durchschnittlichen Christen sagt,
er müsse neu geboren werden, um das Reich Gottes zu sehen,
wird ihn das nicht weitere stören:
Er war ja schon immer Christ.
Er gehört einer bestimmten Gemeinde an und trägt regelmäßig zu deren Unterstützung bei. Womöglich liest er täglich in seiner Bibel und betet jeden Abend.
Er versucht, andere so zu behandeln wie er gerne behandelt werden möchte.
Was braucht er noch?
Die Wiedergeburt besteht nicht darin, religiös zu werden.
Nikodemus, dem Jesus die Notwendigkeit der Wiedergeburt darlegt,
war ein Ultrareligiöser aufrichtiger Pharisäer und Mitglied des Sanhedrin, des obersten religiösen Gremiums in Israel.
Wenn jemand wegen seiner Religion in den Himmel kommen könnte, dann zweifellos Nikodemus.

Später mehr....
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Re: Wiedergeburt - die Voraussetzung in Gottes Reich zu kommen.

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