Warum die Bibel wörtlich nehmen

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Re: Warum die Bibel wörtlich nehmen

Beitrag von HeinzB am Fr 10 Aug - 22:12

FRanz! Wo in Psalm 90 steht denn das Mose der Ehemann Gottes war!
Wo in der Bibel steht Gott habe Mose geheiratet!
Was schreibst du da !!!
Und traurig das du 2.Mose 2,12 nicht kennst.
Oder erklärst du jetzt das sei ja nicht so gewesen?
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HeinzB
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Re: Warum die Bibel wörtlich nehmen

Beitrag von Franz am Fr 10 Aug - 22:15

HeinzB schrieb:FRanz! Wo in Psalm 90 steht denn das Mose der Ehemann Gottes war!
Wo in der Bibel steht Gott habe Mose geheiratet!
Was schreibst du da !!!
Und traurig das du 2.Mose 2,12 nicht kennst.
Oder erklärst du jetzt das sei ja nicht so gewesen?

Hi HeinzB!

Das geht aus der mündlichen Thora hervor, für die du dich nicht interessierst.
(2 Mose 2,13 : Mose sah sich nach allen Seiten um, und als er sah, dass sonst niemand da war, erschlug er den Ägypter und verscharrte ihn im Sand).
Und 2 Mose 2,12 hat laut mündlicher Thora eine andere Exegese als die wortwörtliche in der schriftlichen Thora: Mose hat den Namen Gottes ausgesprochen, was der Ägypter nicht „aushielt“ und er tot zu Boden stürzte. In der Gegenwart Gottes („schechina“) kann (nach der priesterlichen Theologie) nichts Unheiliges bestehen.


Zuletzt von Franz am Sa 11 Aug - 0:02 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

Franz
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Re: Warum die Bibel wörtlich nehmen

Beitrag von HeinzB am Fr 10 Aug - 22:46

Also entschuldige aber du lieferst doch selber den Grund sich als Christ nicht mit dieser mündlichen Thora zu beschäftigen:
1. Mose kann den Namen Gottes gar nicht ausgesprochen haben -er kannte ihn ja gar nicht!
2. Der Name Gottes kann nicht töten.

Zu Punkt 1:
Wenn Gott uns sagt, das Mose den Ägypter erschlagen hat, dann ist das so passiert.
Gott lügt nicht!
40 Jahre später, am Horeb. liegt Mose vor dem brennenden Busch im staub und fragt:
"Wenn ich zu den Israeliten komme und sage, der Gott eurer Väter hat mich zu euch gesandt, und sie mich fragen, wie ist sein Name, was soll ich ihnen sagen?"

Niemand kannte den Namen Gottes, weshalb sie entweder "der Gott unserer Väter"; "der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs" oder schlicht nur "HERR" sagten.
Also kann  auch Mose Gottes Namen nicht gekannt haben.
Warum folgst du Fabeln und Märchen satt der Bibel?

zu Punkt 2: Den Namen Gottes auszusprechen ist nichts gefährliches und da stirbt auch keiner. Der Name Gottes lautet JESUS, und in diesem Namen ist nur Leben!
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HeinzB
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Re: Warum die Bibel wörtlich nehmen

Beitrag von Franz am Fr 10 Aug - 22:57

Hi HeinzB!

Mose war eine Heilsgestalt.
Für ihn galt:
Er konnte Immanenz (Diesseits) und Transzendenz (Jenseits) „schauen“
Er arbeitete mit der Göttlichen Vorsehung (hebr. „Haschgacha“) zusammen („co-operatio“).
Er hatte kein Rezeptionsproblem (kein Problem mit dem Empfangen des Wortes Gottes)
Er war bereit, für sein Volk stellvertretend zu „leiden“ (Ahawa rabba)
Er half Gott mit, gegen  „Klippa“, das Böse zu kämpfen.

(p.s.: alle Fremdwörter erklärt!)


Zuletzt von Franz am Fr 10 Aug - 23:23 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

Franz
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Re: Warum die Bibel wörtlich nehmen

Beitrag von HeinzB am Fr 10 Aug - 23:22

Mose war ein Mensch wie jeder andere auch.
Vor seiner Berufung im Alter von 80 Jahren hatte Mose keinerlei Bezug zu Gott.
Aufgewachsen als Prinz in Ägypten war er auch in der Thronerbenfolge.
Er war unterrichtet in der Ägyptischen Religion und ihrem Kult.
Aus diesem kannte er auch einen 14 tägigen Ruhetag wie auch das Erbrecht von Witwen und Töchtern.
Letzteres übernahm er zum Teil in die Thora.
Das Scheiderecht kam nicht von Gott.
Mose hat es eigenwillig in die Thora geschrieben:
Matthaeus 19, 7 - 9:
"Da sprachen sie: Warum hat denn Mose geboten, einen Scheidebrief zu geben und sich von ihr zu scheiden? 8Er sprach zu ihnen: Mose hat euch erlaubt zu scheiden von euren Weibern wegen eures Herzens Härte; von Anbeginn aber ist's nicht so gewesen.
Ich sage aber euch: Wer sich von seinem Weibe scheidet (es sei denn um der Hurerei willen) und freit eine andere, der bricht die Ehe; und wer die Abgeschiedene freit, der bricht auch die Ehe.…"

Schade Franz ich hatte gehofft du würdest Gott mehr glauben als Menschen.
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Re: Warum die Bibel wörtlich nehmen

Beitrag von Franz am Fr 10 Aug - 23:25

Lieber HeinzB!

Du bist ein lieber Mann.
Ich belasse es bei deinen Erklärungen.
Ich respektiere Deine Meinung.

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Re: Warum die Bibel wörtlich nehmen

Beitrag von HeinzB am Sa 11 Aug - 0:21

Ja wenn man die Bibel nicht wörtlich nimmt kommen da Sachen bei raus die sind einfach Haaresträubend und machen die Bibel unglaubwürdig.
Muss feststellen wenn man mir so was erzählt hätte, ich hätte die Bibel nie gelesen.
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Re: Warum die Bibel wörtlich nehmen

Beitrag von Franz am Sa 11 Aug - 10:39

Die Bedeutung des Ersten Testaments aus christlicher Sicht

1.) Das Erkennen Israels seiner Berufung: Auserwählung durch Jahwe, seine Sensibilität, Sensitivität und Spezifizität unter den Völkern: Herunterregulierung der Sünden und des Bösen, Bändigung der Gewalt ( auch in den Kriegen der Vernichtungsweihe ).
2.) Besondere dem Höhepunkt zustrebende dynamische Messiaserwartung und Erwartung Seiner Jungfrauengeburt als Zeichen der bräutlichen Perspektive der Liebesgeschichte Gottes mit den Menschen, die alle Ereignisse einschließt, die das Leben der Einzelnen, der Familie, der Nation und der ganzen Menschheit ausmachen.

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Re: Warum die Bibel wörtlich nehmen

Beitrag von HeinzB am Sa 11 Aug - 12:04

Die Bedeutung des A.T für und Christen:
Das AT ist den Christen zur Belehrung gegeben. Die vielen Gebote, Geschichten, Sprüche, Psalmen usw. sollen uns lehren, warnen, trösten und erziehen.
Sie zeigen uns Gottes Heiligkeit und Majestät, seine Barmherzigkeit und Liebe,
aber auch seinen Zorn und seine Gerichte.
Gottes Handeln am Volk Israel ist ein Bild für seinen Umgang mit der Gemeinde.
Gottes Verheißungen für die Zukunft des Volkes Israel haben sich entweder schon erfüllt oder werden sich noch erfüllen. Daran sehen wir, dass Gott zu seinem Wort steht.

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Re: Warum die Bibel wörtlich nehmen

Beitrag von HeinzB am Sa 11 Aug - 17:28

2.Timotheus 4, 3-5
"Denn es wird eine Zeit sein, da sie die heilsame Lehre nicht leiden werden;
sondern nach ihren eigenen Lüsten werden sie sich selbst Lehrer aufladen,
nach dem ihnen die Ohren jucken, und werden die Ohren von der Wahrheit wenden
und sich zu Fabeln kehren.
Du aber sei nüchtern allenthalben, sei willig, zu leiden, tue das Werk eines evangelischen Predigers, richte dein Amt redlich aus.…"

Warum kann manchen das reine Wort Gottes nicht genügen?
Das sie sich solchen Fabeln zuwenden?
Gott gab uns sein Wort, er inspirierte bestimmte Menschen, die es niederschrieben.
Und er sagt:
Jesaja 34:16
"Suchet nun in dem Buch des HERRN und leset! es wird nicht an einem derselben fehlen;
man vermisst auch nicht dies noch das.
Denn er ist's, der durch meinen Mund befohlen hat, und sein Geist ist's, der es zusammenbringt."

1.Timotheus 4, 6 -7
Wenn du den Brüdern solches vorhältst, so wirst du ein guter Diener Jesu Christi sein, auferzogen in den Worten des Glaubens und der guten Lehre, bei welcher du immerdar gewesen bist. Aber der ungeistlichen Altweiberfabeln entschlage dich; übe dich selbst aber in der Gottseligkeit...
Titus 1:14
und nicht achten auf die jüdischen Fabeln und Gebote von Menschen, welche sich von der Wahrheit abwenden.

Jüdische Fabeln, Franz, das ist Gottes Antwort auf deine "mündliche Thora."
Ein sich abwenden von der Wahrheit.
Einer der "Roten Fäden", die sich durch die Bibel ziehen, ist der, dass allergrößter Wert auf die göttliche Lehre der Bibel gelegt wird, die klar, rein, unverfälscht, unverändert, vollständig, ohne Zusätze und Abstriche weitergegeben werden soll.
Eigentlich etwas ganz Selbstverständliches, denn das Wort Gottes weist uns den Weg zum ewigen Leben, und diese Wegbeschreibung führt nur dann zum Ziel, wenn sie genau beachtet wird.
Martin Luther hat diesem Prinzip durch das "sola scriptura"= allein die Schrift,
wieder Geltung verschafft und dieses damit über die "Tradition" - die auch als "Überlieferung“ bezeichnet wird - gestellt, die im Katholizismus, neben der Schrift, Quelle der Offenbarung ist.
Wir dürfen Gott für das Wunder seines Wortes danken.
Denn es ist ein Wunder das es, entgegen aller menschlichen Nachlässigkeiten, über die Zeiten hinweg, mit äußerster Präzision, vollständig und unverfälscht, weitergegeben wurde, was auf eine ungewöhnlich vielfältige Weise belegt ist.
"Wer darüber hinausgeht und bleibt nicht in der Lehre Christi, der hat Gott nicht;
wer in dieser Lehre bleibt, der hat den Vater und den Sohn."
2. Johannes 9
Franz, ich rufe dir als Evangelist zu: Kehr um!
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