Der stumme Schrei nach Erlösung

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Der stumme Schrei nach Erlösung

Beitrag von HeinzB am Di 28 Aug - 17:50

Als Evangelist habe ich mich früher gefragt, wie mache ich den Menschen klar, das er gerettet werden muss.
Wie soll ich ihnen verstehen helfen, das sie von Geburt vor Gott Sünder und Schuldig sind?
Die Tatsache, das der Mensch nichts dafür kann, das er in diesen Zustand geboren wurde,
berechtigt doch die Frage: Wieso bin ich Schuld an etwas wofür ich nichts kann?

Das ist die elementare Frage, die ich beantworten muss.
Nun, wir Christen wissen ja, warum es so ist wie es ist.
Und ich ging immer davon aus, das der ungläubige Mensch es nicht weiß.
Doch das Grundwissen, das diese Welt überhaupt nicht in Ordnung ist, das ist allen Menschen bewusst.
Die Starken gewinnen, die Schwachen verlieren. Ungerechtigkeit umgibt uns überall.
Wir finden das nicht gut, aber wir sind auch nicht in der Lage, selber gerecht zu handeln.
Wir bemühen uns, sicherlich, aber am Ende kommt meist das Gegenteil dessen, was wir eigentlich wollen.

Die Menschheit sehnt sich nach Frieden, aber wir sind nicht fähig, ihn zu schaffen und zu bewahren,
was uns angesichts der Kriege  auf der Erde täglich bewusst wird. Der Mensch weiß ganz genau, in welchem Dilemma er steckt,
und das er da nicht allein rauskommt.

"Du wirst meine Kraft zu deiner eigenen machen, du wirst mein Leben durch deine Augen sehen,
so wie ich dein Leben durch meine sehe. Aus dem Sohn wird der Vater und aus dem Vater wird der Sohn."

"Die Menschen haben den Wunsch besser zu sein als sie sind, ihnen fehlt nur das Licht, dass ihnen den Weg weist. Deswegen habe ich dich zu ihnen gesandt, meinen einzigen Sohn."


Diese beiden Zitate stammen nicht aus der Bibel, obwohl sie es zweifellos könnten,
Diese beiden Sätze sind aus dem Film "Superman Returns".

Die Hilflosigkeit, die Erkenntnis, das wir einen Retter brauchen, lässt uns Helden ersinnen, die über uns wachen und uns beschützen. In der Figur des Superman versteckt sich eine Botschaft, wie wir an den beiden Sätzen erkennen.
Sie weist auf den Retter, der in diese Welt kam und uns Erlösung anbietet.

Er ist kein Superheld - aber er ist überall.
Er fliegt nicht über unsere Welt - aber er wacht über jeden.
Er hat kein Supergehör und keine Supersehkraft, aber er kann alles hören und sehen,  kennt sogar unsere Gedanken.
Er hebt keine schweren Panzer hoch, aber er hält unsere Welt zusammen, lenkt die Planeten um die Sonne.
Er ist keine Fantasiefigur wie Superman - er ist der reale Sohn des lebendigen Gottes.
Er kam nicht in einem Raumschiff zur Erde - er wurde von einer Jungfrau in einem Stall geboren.
Er war nicht unverwundbar - er ließ sich an ein Kreuz nageln.
Er bekämpfte keine irdischen und außerirdischen Gegner - er besiegte den größten Feind des Menschen in einem beispiellosen Kampf, der ihm alles kostete.
Doch das Grab konnte ihn nicht halten - er kehrte von den Toten zurück und lebt noch heute.

Der Erfolg der Superhelden ist auf den stummen Schrei des Menschen zurück zu führen: "Rette mich!"
Doch der Held wird keine Antwort geben. Der Schrei verhallt in den tauben Ohren einer Comic-und Filmfigur.
Wie viel einfacher ist es da, zum realen Retter zu schreien - Jesus Christus.
Dazu lade ich jeden ein, der es bisher noch nicht getan hat.
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Re: Der stumme Schrei nach Erlösung

Beitrag von DenkTroll am Di 28 Aug - 23:10

Der stumme Schrei nach der Nähe zu Gott wohnt allen Seelen inne. Ob dies im Himmel ist, oder auf der Erde. Alle Tiere, alle Pflanzen, alle Menschen, alle anderen Lebewesen wissen im Innersten um ihre Herkunft, auch wenn sie sich dessen nicht bewusst sind.

Wie schon Meat Loaf sang:

"There are things we learn by knowledge.
There are things we learn by heart.
There are things we learn at the end of life.
There are things we learn at the start.
There are things we learn by science.
There are things we learn by art.
There are things we learn from the fires of love, an erection of the heart."
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Re: Der stumme Schrei nach Erlösung

Beitrag von HeinzB am Mi 29 Aug - 1:09

Ja. Das erleichtert die Evangelisation einerseits.
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Re: Der stumme Schrei nach Erlösung

Beitrag von Franz am Mi 29 Aug - 7:31

Der stumme Schrei soll sich in lautes Schreien nach Erlösung wandeln
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Re: Der stumme Schrei nach Erlösung

Beitrag von Mimi1 am Mi 29 Aug - 11:10

HeinzB schrieb:Als Evangelist habe ich mich früher gefragt, wie mache ich den Menschen klar, das er gerettet werden muss.
Wie soll ich ihnen verstehen helfen, das sie von Geburt vor Gott Sünder und Schuldig sind?
Die Tatsache, das der Mensch nichts dafür kann, das er in diesen Zustand geboren wurde,
berechtigt doch die Frage: Wieso bin ich Schuld an etwas wofür ich nichts kann?

Das ist die elementare Frage, die ich beantworten muss.

Diese Frage ist für mich mit deinem Beitrag nicht wirklich beantwortet worden.

Gruss
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Re: Der stumme Schrei nach Erlösung

Beitrag von HeinzB am Mi 29 Aug - 12:25

@Mimi, weil sich die Frage von allein beantwortet.
Die Tatsache, das jeder Mensch sich über seinen verlorenen Zustand bewusst ist,
erübrigt mir eine Antwort auf die Frage.
Vielmehr muss die Predigt selbst den Suchenden erreichen, sie muss seine in ihm vorhandene Frage beantworten.
Da Gott die ungehörte Frage des Suchenden kennt, muss ich für die Stimme des Heiligen Geistes offen sein, Seine Worte zu predigen, nicht meine Gedanken.
Der Unterschied zwischen einer Gemeindepredigt und Evangelistischer ist,
das die Gemeindepredigt sich in erster Linie auf die Gläubigen konzentrieren kann,
sprich Lehre, Alltagssituationen usw.; in zweiter Linie erst evangelistisch gerichtet ist.
Die Evangelistische hingegen richtet sich in erster Linie auf den Ruf zur Umkehr aus.
Sie kann für Gläubige Glaubensstärkend sein und auch neue Erkenntnis bringen, aber ihr Hauptzweck dient allein denen, die sich noch nicht zu Jesus bekehrt haben.



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Re: Der stumme Schrei nach Erlösung

Beitrag von Franz am Mi 29 Aug - 13:51

Der Schrei nach Erlösung

Ps 107,6, die dann in ihrer Bedrängnis schrien zum Herrn, / die er ihren Ängsten entriss

Ps 88,2, Herr, du Gott meines Heils, / zu dir schreie ich am Tag und bei Nacht.

Ps 34,16, Die Augen des Herrn blicken auf die Gerechten, / seine Ohren hören ihr Schreien.

Sir 35,17, Er missachtet nicht das Schreien der Waise / und der Witwe, die viel zu klagen hat

Jes 15,5, Mein Herz schreit auf wegen Moab

Bar 4,27, Habt Vertrauen, meine Kinder, schreit zu Gott! ...

Mk 10,47 Sobald er hörte, dass es Jesus von Nazaret war, rief er laut: Sohn Davids, Jesus, hab Erbarmen mit mir!
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Re: Der stumme Schrei nach Erlösung

Beitrag von HeinzB am Mi 29 Aug - 14:19

Franz, was du postest ist der Ruf des Gläubigen, der bereits seine Hoffnung auf den erkannten Retter setzt.
Der stumme Schrei richtet sich aber nicht auf den erkannten Erlöser, er richtet sich auch nicht nach Gott.
Er kommt aus dem Bewusstsein, das ein Retter nötig ist, aber ohne der Hoffnung, einen solchen zu finden.
Diese Hoffnung aber muss der Prediger wecken und auf die Person Jesus ausrichten.
Den Rest macht der Heilige Geist, nur er kann die Erkenntnis schenken.
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Re: Der stumme Schrei nach Erlösung

Beitrag von Mimi1 am Mi 29 Aug - 15:41

@ HeinzB

In deinem Eingangsbeitrag schreibst du einerseits:
Wie soll ich ihnen verstehen helfen, das sie von Geburt vor Gott Sünder und Schuldig sind?
und später:
Die Menschheit sehnt sich nach Frieden, aber wir sind nicht fähig, ihn zu schaffen und zu bewahren,
was uns angesichts der Kriege  auf der Erde täglich bewusst wird. Der Mensch weiß ganz genau, in welchem Dilemma er steckt,
und das er da nicht allein rauskommt.
Nun sagen die Christen aber, dass Jesus uns erlöste indem er am Kreuz an unserer statt für unsere Sünden gestorben sei. Er habe also unsere Schuld von uns genommen, wodurch wir zu Gott kommen könnten.

Aber die Schuld nehmen bedeutet noch nicht, uns so umzuformen, dass wir keine Sünden mehr begehen werden, oder sehe ich das falsch?

Wenn jemand für einen anderen ins Gefängnis geht, so heisst dies nicht, dass der Täter dann plötzlich dadurch fähig ist, auf immer den Frieden bewahren zu können und nie mehr zu sündigen.

Ihr sagt zwar, dass ihr wiedergeboren seid, aber trotzdem sieht man, dass auch Christen noch streiten können oder sündigen können. Ich habe im Forum schon gelesen: Christen sind nicht besser, aber sie haben es besser.

Errettet denn Jesus den Menschen nicht nur von seiner Schuld, sondern auch von seiner Fähigkeit zu sündigen?

Die Tatsache, das jeder Mensch sich über seinen verlorenen Zustand bewusst ist

Hm, ich bin mir dieser "Tatsache" nicht bewusst. Ich sehe mich nicht als verloren an, da ich glaube, dass Gott mich nicht verlieren kann. Wo immer ich hingehe, Gott ist schon da.

Die Starken gewinnen, die Schwachen verlieren.
Hier spielt eine Rolle, was man "stark" oder "schwach" nennt oder was man unter "verlieren" und "gewinnen" versteht.
Es gibt Momente, in denen mir klar scheint, dass niemand anderer es machen kann, dass ich verliere.

Als Beispiel Jesus am Kreuz: Selbst als er das Leben verlor, hat er gewonnen.

Gruss
Mimi
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Re: Der stumme Schrei nach Erlösung

Beitrag von HeinzB am Mi 29 Aug - 16:01

Jesus formt uns um. Er gibt uns in der Wiederburt, einer geistigen Erneuerung des Denkens, eine andere Perspektive.
Wir wenden uns von unserem sündigen Lebensstil ab, weil er uns nicht mehr "schmeckt".
Wenn der Heilige Geist in einem Menschen lebt, ist der Mensch immer noch fähig zu sündigen,
aber die Sünde hat keine Macht mehr, das ihr Verlangen nach Befriedigung siegt.
Wir verlieren einfach die Lust daran.
Folgendes Beispiel:
Ein mir Bekanntes Paar lebte unverheiratet zusammen, hatte auch ein gemeinsames Kind.
Die Frau kam nun zum Glauben. Ohne da es ihr jemand sagen musste, wusste sie in diesem Moment das die Art ihrer Paarbeziehung gegen Gottes Willen war.
Also erklärte sie ihrem Partner, auf diese Weise, unverheiratet, nicht weiter mit ihm zusammen in einer Wohnung leben zu können, weil Sex außerhalb der Ehe Sünde ist.
Sie vertrat ab dem Augenblick ihrer Bekehrung konsequent Gottes Willen und setzte diesen in die Tat um.
Schließlich heirateten die beiden, der Mann hat sich leider - noch - nicht bekehrt.
Doch jetzt ist die Ehe unter Gottes Ordnung.
Das ist nur eines von vielen Beispielen.
Wir werden nicht davon befreit, sündigen zu können, aber wir werden davon befreit, sündigen zu müssen, und bekommen die Kraft, zu widerstehen.
Und auch du weißt, das du auf Gottes Gnade angewiesen bist.
Die Erkenntnis das du die Erlösung durch Jesus brauchst, die kann nur der Heilige Geist dir offenbaren.
Ob du dies dann aber akzeptierst, ist noch mal eine andere Frage.
Es gibt viele die es erkannt haben aber dennoch nicht wahr haben wollen.
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Re: Der stumme Schrei nach Erlösung

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