An Jesus glauben - ohne mit ihm etwas erlebt zu haben?

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Re: An Jesus glauben - ohne mit ihm etwas erlebt zu haben?

Beitrag von feli am Sa 13 Okt - 12:04

Nicht ganz Mimi...
was wir für andere tun,soll aus der Liebe von und zu Jesus heraus geschehen!♥️
Nicht..wie Hannelore schrieb ..sein karma oder irgendwas zu verändern ...oder sich damit den Himmel verdienen zu wollen!!
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Re: An Jesus glauben - ohne mit ihm etwas erlebt zu haben?

Beitrag von HeinzB am Sa 13 Okt - 17:56

Mimi1 schrieb:
HeinzB schrieb:Jesus hat in allem den Vater verherrlicht, nun sollen wir in allem Jesus verherrlichen, weil nur durch Jesus der Vater verherrlicht wird. Das ist auch das Ziel der Nächstenliebe.
Was Jesus auch verdeutlicht, wenn er sagt: "Was ihr aber dem geringsten unter euch tut, tut ihr mir."

Womit du die Aussage von Franz eher untermauerst, denn jenen, denen Jesus sagte: "Was ihr aber dem geringsten unter euch tut, tut ihr mir", denen war es gar nicht bewusst, dass sie dies Jesus taten. Vielmehr wunderten sich diese: Wo haben wir.....?

Nein, Mimi, keineswegs untermauert dies Franz´Aussage.
Den Menschen denen Jesus dies sagte glaubten an ihn als den Messias, den Sohn Gottes. Darum musste Jesus ihnen auch bewusst machen, das sie mit allem, was sie anderen antun, dies ihm antun: Das Verhalten der an Jesus Gläubigen ehrt oder entehrt Jesus.

Darum kann ein Angehöriger einer anderen Religion, egal wie er sich verhält, nicht Jesus ehren, weil sein Verhalten nicht Christus bezogen ist.

Und entgegen Franz´ Meinung, wer Liebe übt hätte Jesus erkannt, ist diese Aussage in sich falsch.
Das Wort "erkennen" im biblischen Sinn hat eine gewaltige tiefe, intime Beziehungsbedeutung.
"Erkennen" bedeutet nicht, ich habe etwas verstanden, es steht für das völlige Einswerden mit einer anderen Person.
Wer Jesus "erkannt" hat, der hat auch etwas mit ihm erlebt und sich bewusst für Jesus entschieden.
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HeinzB
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Re: An Jesus glauben - ohne mit ihm etwas erlebt zu haben?

Beitrag von Franz am Sa 13 Okt - 18:13

Lieber HeinzB !

Möchte zusammenfassen:

Jesus kann agieren wie eine „Laserpinzette“

Arthur Ashkins Laserpinzette: Ein Laserstrahl wird dabei auf einen Punkt fokussiert. "Kleine Partikel haben die Tendenz, in diesen Punkt hineinzugehen", sagt Oliver Benson von der Humboldt-Universität Berlin. Sie würden quasi hineingezogen. "Man kann den Punkt bewegen - und man kann damit Dinge manipulieren." Mit der Laserpinzette lassen sich sogar extrem kleine Kräfte innerhalb von Zellen vermessen. Forscher ketten dazu eine kleine Kugel an ein Protein, dass sich normalerweise durch die Zelle bewegt.

Hos 11,3 Ich war es, der Efraim gehen lehrte, / ich nahm ihn auf meine Arme. Sie aber haben nicht erkannt, / dass ich sie heilen wollte.
Hos 11,4 Mit menschlichen Fesseln zog ich sie an mich, / mit den Ketten der Liebe. Ich war da für sie wie die (Eltern), / die den Säugling an ihre Wangen heben. / Ich neigte mich ihm zu und gab ihm zu essen.

Wenn jemand Werke der Liebe tut, hat er Jesus erkannt, ohne mit ihm direkt etwas erlebt zu haben.
Kenne viele, für die das gilt.

Joh 13,24 Ein neues Gebot gebe ich euch: Liebt einander! Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben.
Joh 13,35 Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid: wenn ihr einander liebt.

Wahre Gotteserkenntnis

1 Joh 2,3 Wenn wir seine Gebote halten, erkennen wir, dass wir ihn erkannt haben.

„Kette“: Gebot Jesu`+ Liebe > Jesus erkennen.

Werke der Liebe verrichten, erkennt Jesus, unabhängig von der Religion: unter Berücksichtigung des Relativitätsprinzips nach Jesus und den Synoptikern.
[Ad Relativitätsprinzip sagt der RKK: Um ein ausgewogenes Urteil über die sittliche Verantwortung jener, die in der Sünde verfehlen, zu bilden und um die Seelsorge danach auszurichten, soll man affektive Unreife, die Macht eingefleischter Gewohnheiten, Angstzustände und weitere psychische oder gesellschaftliche Faktoren berücksichtigen, welche die moralische Schuld vermindern oder sogar aufheben.]

Biblisch ist Lieben und Erkennen „eins“.

Eine Ausnahme gibt es aber: wenn jemand bewusst GEGEN Jesus ist.

Mk 9,40 Denn wer nicht gegen uns ist, der ist für uns.

Gal 3,8 Und da die Schrift vorhersah, dass Gott die Heiden aufgrund des Glaubens gerecht macht, hat sie dem Abraham im Voraus verkündet: Durch dich sollen alle Völker Segen erlangen.
Gal 3,9 Also gehören alle, die glauben, zu dem glaubenden Abraham und werden wie er gesegnet.
Gal 3,10 Alle aber, die nach dem Gesetz leben, stehen unter dem Fluch. Denn in der Schrift heißt es: Verflucht ist jeder, der sich nicht an alles hält, was zu tun das Buch des Gesetzes vorschreibt.
Gal 3,11 Dass durch das Gesetz niemand vor Gott gerecht wird, ist offenkundig; denn: Der aus Glauben Gerechte wird leben.
Gal 3,12 Das Gesetz aber hat nichts mit dem Glauben zu tun, sondern es gilt: Wer die Gebote erfüllt, wird durch sie leben.

Die „Netz“ lautet: Gesetz – Gebote - Glaube - Gerecht - Leben.

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Re: An Jesus glauben - ohne mit ihm etwas erlebt zu haben?

Beitrag von Mimi1 am So 14 Okt - 11:06

Franz, wozu fasst du das, was du geschrieben hast, nochmal zusammen?
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Re: An Jesus glauben - ohne mit ihm etwas erlebt zu haben?

Beitrag von HeinzB am So 14 Okt - 20:13

Franz, man kann nicht unbewusst für Jesus sein, das gibt es nicht.
Der einzige Weg zu Gott ist die bewusste Entscheidung zu Jesus, einzige Ausnahme gilt bei
geistiger Entscheidungsunfähigkeit.
Wer sich im Leben nicht zu Jesus Christus bekehrt, wird nicht gerettet, egal welchen Lebensstil er führt.
Da muss ich hier noch mal in aller Deutlichkeit sagen.
Ein Christ kann kein Buddhist oder Muslime sein oder sonstiger Religion angehören.

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Re: An Jesus glauben - ohne mit ihm etwas erlebt zu haben?

Beitrag von Pete am Di 16 Okt - 7:36

Moin Leute

Man kann nicht unbewusst für Jesus sein, das gibt es nicht.
Ein Christ kann kein Buddhist oder Muslime sein oder sonstiger Religion angehören.


Ich sehe das ganz genauso. Wir sollten uns ans Wort halten und nicht spekulieren!

Es grüsst Pete, anmerkend
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Re: An Jesus glauben - ohne mit ihm etwas erlebt zu haben?

Beitrag von Spaceship am Di 16 Okt - 10:35

Hallo Franz,

Ich befürchte das du das ganze wiederal verkomplizierst . Du als Arzt
hast etwas für dich als Beispiel gefunden. Nur wir sind hier keine Ärzte
Und können deine Verknüpfung nicht
nachvollziehen. Lese Mal bitte Johannes 3 .

Mit lieben Gruß
Space
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Re: An Jesus glauben - ohne mit ihm etwas erlebt zu haben?

Beitrag von Franz am Mi 17 Okt - 20:24

Hi Beisammen!

Natürlich ist der Weg mit Jesus der für uns beste und einfachste.
Aber wir Christen sollten uns hüten, allzu exklusivistisch zu denken.
Jesus hat seine Sichtweisen stark ausgeweitet, wenn Er sagte, dass jene, die nicht gegen ihn sind, für Ihn sind.
Bekanntlich weht der Geist wo Er will und wie Er will.
Der Geist kann jederzeit zu bestimmten Anlässen direkt mit einem Menschen Kontakt aufnehmen und ihm die Augen öffnen für Gebote der Liebe, die Jesus gelehrt hatte.
Habe dies oben ausführlich dargelegt.

Das „Netz“ lautet: Gebot Jesu`+ Liebe > Jesus erkennen.
Gesetz – Gebote - Glaube - Gerecht - Leben.

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Re: An Jesus glauben - ohne mit ihm etwas erlebt zu haben?

Beitrag von HeinzB am Do 18 Okt - 20:02

Franz, in Matthäus 12,30 sagt der Herr: "Wer nicht mit mir ist, ist gegen mich",
in Markus 9,40 dagegen: "Wer nicht gegen uns ist, ist für uns."
Wie ist dieser Gegensatz zu erklären?
In Matthäus 12, 30 spricht Jesus, nachdem er einen Dämonen ausgetrieben hat,
die an, die ihn hassen und ablehnen.
Jesus stellt es klar: Es gibt nur eine Möglichkeit.
In Matthäus 9, 40 hingegen geht es um einen an Jesus Gläubigen, der Jesus völlig erkannt hat und auch mit dem Heiligen Geist getauft war, sonst hätte er unmöglich in Jesus Namen Dämonen austreiben können. Jedoch hatte er sich zum missfallen der Jünger der Gruppe nicht angelschlossen.
Und hier sagt Jesus, "wer nicht gegen uns ist, ist mit uns."
Es geht also nicht um jemanden der Jesus nicht erkannt hätte und nicht an ihn gläubig ist, das genaue Gegenteil ist der Fall.
Das mussten ja schliesslich auch die beiden großen Weltkirchen akzeptieren, das auch wir, die nicht zur RKK oder Ev-Landeskirchen gehören, nicht " gegen euch sind" sondern trotzdem "mit euch sind."
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Re: An Jesus glauben - ohne mit ihm etwas erlebt zu haben?

Beitrag von Franz am Sa 20 Okt - 12:35

Hi HeinzB !

Wenn Jesus wie eine "Laserpinzette" wirkt, werden alle "Exklusivitäten" über den Haufen geworfen,
und wir laufen Gefahr, wie der "Ältere Bruder" (Lk 15,28a) zu agieren und reagieren.

Hos 11,3 Ich war es, der Efraim gehen lehrte, / ich nahm ihn auf meine Arme. Sie aber haben nicht erkannt, / dass ich sie heilen wollte.
Hos 11,4 Mit menschlichen Fesseln zog ich sie an mich, / mit den Ketten der Liebe. Ich war da für sie wie die (Eltern), / die den Säugling an ihre Wangen heben. / Ich neigte mich ihm zu und gab ihm zu essen.

Lk 15,28a "Da wurde er (Anm.: Älterer Bruder) zornig und wollte nicht hineingehen".

Und was wird Gott machen ?

Lk 15,28b Sein Vater aber kam heraus und redete ihm (Anm.: Älterer Bruder) gut zu.

Oder: Jona: Jona 4,1 Das missfiel Jona ganz und gar und er wurde zornig.

Franz
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Re: An Jesus glauben - ohne mit ihm etwas erlebt zu haben?

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