Missbrauchsfälle in der RKK

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Re: Missbrauchsfälle in der RKK

Beitrag von Franz am Sa 1 Sep - 17:48

Papst fordert Rettung von Geflüchteten aus Mittelmeer

Papst Franziskus hat die Rettung von Migranten, Migrantinnen und Geflüchteten aus Seenot gefordert. „Beten wir, dass diejenigen gerettet werden, die auf der Suche nach einer besseren Zukunft ihr Leben auf den Meereswogen aufs Spiel setzen“, hieß es heute in einer Papst-Botschaft.

Papst Franziskus äußerte sich in einer Botschaft zum Weltgebetstag für die Bewahrung der Schöpfung, der jährlich am 1. September begangen wird. Zentrales Thema in diesem Jahr ist „Wasser“.

Mehr dazu in religion.ORF.at
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Franz
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Re: Missbrauchsfälle in der RKK

Beitrag von Regenbogenbunt am Sa 1 Sep - 21:30

Wenn ich schon lese "Versuche der Kirchenspaltung" könnte ich schon wieder in die Luft gehen!
Jetzt ist die arme katholische Kirche wieder das Opfer, ja?
Das ist so dermaßen der Klassiker... wenn ein Missbrauchsfall in einer Gemeinde offen gemacht wird kommt früher oder später die Nummer mit der Spaltung....
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Re: Missbrauchsfälle in der RKK

Beitrag von Franz am Mo 3 Sep - 22:07

Vertuschungsskandal: Papst antwortet mit Schweigen

Papst Franziskus hat sich nach Vorwürfen der Missbrauchsvertuschung an Unruhestifter und Intriganten gewandt. „Menschen, die nur Skandale, nur Spaltung suchen“, könne man nur mit Schweigen und mit Gebeten begegnen, sagte er heute bei der Frühmesse im Vatikan.

Der Papst äußerte sich bei der Frühmesse im Vatikan. „Die Wahrheit ist sanftmütig, die Wahrheit wirkt im Schweigen“, zitierte ihn die Medienplattform des Kirchenstaates. Der Papst hat sich zu den Vorwürfen Viganos bisher nicht direkt geäußert.

Franziskus ist derzeit im Zuge der kirchlichen Missbrauchsskandale in mehreren Ländern Attacken seiner Gegner ausgesetzt. Kritiker werfen ihm unter anderem vor, dass er sich zu Anschuldigungen über angebliche Mitwisserschaft bislang nicht geäußert hat. In seiner Predigt ging der Papst darauf nicht explizit ein.

Zum Rücktritt aufgefordert
Der ehemalige US-Botschafter des Vatikans, Carlo Maria Vigano, hatte Franziskus beschuldigt, Missbrauchsvorwürfe gegen den ehemaligen US-Kardinal Theodore McCarrick jahrelang ignoriert zu haben. Der italienische Erzbischof forderte den Papst deshalb zum Rücktritt auf. Zuletzt legte er mit neuen Vorwürfen nach.

Dabei geht es um ein umstrittenes Treffen des Papstes mit einer amerikanischen Standesbeamtin, als Franziskus 2015 in den USA war. Diese hatte sich unter Berufung auf ihren Glauben geweigert, homosexuelle Paare zu trauen - mehr dazu in Papst-Kritiker Vigano mit neuen Vorwürfen gegen Papst.

„Zerreißprobe“
Viele Beobachter sehen in den Vorwürfen eine Kampagne ultrakonservativer Kirchenmänner gegen Franziskus - mehr dazu in Fall Vigano für katholische Kirche „Zerreißprobe“. Vigano hatte in seinen Anschuldigungen gegen Franziskus auch seine eigene Ablehnung gegenüber Homosexuellen kundgetan. Der Papst hat sich dagegen wiederholt gegen die Diskriminierung Schwuler und Lesben ausgesprochen.

religion.ORF.at/dpa/KAP
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Franz
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Re: Missbrauchsfälle in der RKK

Beitrag von Regenbogenbunt am Mo 3 Sep - 22:27

„Die Wahrheit ist sanftmütig, die Wahrheit wirkt im Schweigen“

Falsch! Das Schweigen muss endlich und weiterhin durchbrochen werden!!
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Re: Missbrauchsfälle in der RKK

Beitrag von Franz am Mo 3 Sep - 23:22

Regenbogenbunt schrieb:
„Die Wahrheit ist sanftmütig, die Wahrheit wirkt im Schweigen“

Falsch! Das Schweigen muss endlich und weiterhin durchbrochen werden!!

Richtig!
Da gebe ich Dir vollkommen Recht!
Mit Beten und Schweigen allein lassen sich die Probleme nicht lösen.
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Franz
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Re: Missbrauchsfälle in der RKK

Beitrag von Regenbogenbunt am Di 4 Sep - 8:48

Das sollte die kath. Kirche, angefangen beim Papst, auch endlich mal bis zum letzten Mitglied begreifen. Aber durch solche Aussagen wird das alles wieder ins Wanken gebracht und macht mich wütend, als hätten sie in den letzten Jahren nichts dazu gelernt!
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Re: Missbrauchsfälle in der RKK

Beitrag von Padma am Di 4 Sep - 9:55

Ich versuche, mir abzugewöhnen, über das, was andere tun, wütend zu werden, wenn ich selbst nichts dagegen machen kann und meine Wut nicht konstruktiv genutzt werden kann.
Ich neige sonst auch dazu, mich da hinein zu steigern. Und ich habe zu viel Negatives gesehen bei Menschen, die ihrer Wut nachgeben und sich aufregen in Gespräch en über andere Menschen oder bspw über Politik und den Ärger darüber dann mit in den Tag nehmen und schlechte Laune haben ....

Es gibt viel zu viel, über das ich mich stundenlang aufregen könnte. Aber dafür ist mir mein Leben zu schade.

Unser Herz ist wie ein Garten, bei dem wir entscheiden können, welche Gedanken darin wurzeln und Fuss fassen dürfen, welche wir nähren und pflegen und welche wir als Unkraut ausreissen .... und das, was wir nähren und pflegen, blüht und bringt Früchte, breitet sich aus und bestimmt unsere Gefühle und unser Erleben.

Wut kam Energie bringen, um etwas schnell und zielgerichtet anzupacken.
Aber ohnmächtige Wut macht nur verbittert.
Und Wut kann einseitig blind machen und ungerechtes Urteilen begünstigen.
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Re: Missbrauchsfälle in der RKK

Beitrag von HeinzB am Di 4 Sep - 10:55

Finde es gut wie du es hier erklärst.
Wenn ich merke das mich etwas ärgert, wenn ich also solche negativen Gedanken bekomme, bringe ich die immer gleich zu Jesus und ordne mich unter.
Damit hat der Ärger keinen Raum mehr sich auszubreiten, die Wurzel wird im Keim erstickt.
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Re: Missbrauchsfälle in der RKK

Beitrag von Regenbogenbunt am Di 4 Sep - 11:27

Das ist korrekt.
Ich ziehe es vor in diesem Fall meine Wut möglichst konstruktiv zu nutzen und versuche weiterhin u.a. die kath. Kirche davon zu überzeugen, dass sie am Zuge sind und handeln müssen.
Und noch besser zuhören und zwar nicht dem Papst, der zum Schweigen aufruft, sondern den Betroffenen, die etwas zu sagen haben und die helfen können aufzuklären.
Es gibt Menschen innerhalb der Kirche, die wirklich etwas verändern möchten, denen aber leider oft Steine in den Weg gelegt werden und die gegen Windmühlen kämpfen.
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Re: Missbrauchsfälle in der RKK

Beitrag von Padma am Di 4 Sep - 12:08

Ja, Heinz, so wird man nicht mehr unmittelbar mit den Dingen konfrontiert, sondern "mittelbar", "vermittelt".

So, wie ich es in dem anderen Thread über das dankbare Empfangen geschrieben habe, das das Empfangene "heiligt" und uns zum Besten dienen lässt.
Dann nehmen wir uns nicht einfach das, was wir wollen, um es nach Gutdünken und unserer Lust gemäss zu gebrauchen und unsere Freude dabei kommt nicht aus der Befriedigung unserer Wünsche.

Im Danken und im Empfangen aus Gottes Hand werden wir im Inneren verändert und Gott segnet uns durch das Empfangen und unsere Freude kommt dann nicht in erster Linie daraus, dass damit unsere Wünsche erfüllt werden. Sondern vor allem aus der Liebe Gottes, die wir in seinem Geschenk erfahren. Dh wir leben nicht in "Begierde und Erfüllung der Begierde" sondern im Dialog mit Gott, der gefüllt ist mit Liebe und Geschenken und antwortender Liebe und Freude und innerem Frieden.

Genauso ist es auch mit belastenden Dingen.
Sie krachen nicht unvermittelt auf uns herab, sondern werden aufgefangen und getragen.
Wir dürfen alles abgeben - so, wie es Jesus uns vorgemacht hat: Er stelle es aber Gott anheim (der da recht richtet - als ihm das grösste Unrecht angetan wurde).
Genau so dürfen wir alles ablegen in Gottes Hand, so dass er auch das uns zum Besten dienen lassen kann.
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