Ärzte verweigern Medikamente, wenn man keine satanischen Praktiken macht

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Re: Ärzte verweigern Medikamente, wenn man keine satanischen Praktiken macht

Beitrag von Adam am Sa 10 Nov - 5:36

Rolf schrieb: Und etwas als unrein zu bezeichnen, macht dann Sinn, wnen es für unseren Körper eigentlich nicht zuträglich ist, wir also besser aus gesundheitlichen Gründen darauf verzichten sollten. Auch und vor allem dann, wenn wir es selber zunächst nicht beurteilen können.

Genau das ist es NICHt, das wäre nämlich unbiblisch. Unrein ist etwas, weil Gott es für unrein erklärt hat. Das hat mit Schädlichkeit überhaupt nichts zu tun.
Und warum Gottt etwas für unrein erklärt hat, können wir nicht wissen - wir können (sofern wir Juden sind!) nur gehorchen.
Nun sind aber in Christus alle Speisegesetze aufgehoben.

Mmhm! Ich denke mal du hast die Intension meines Einwandes nicht wirklich verstanden, Rolf!? Oder sagen wir mal anders, mein Versuche, eine bewusste Prämisse zu setzen in der Frage nach dem "Warum wird etwas angeordnet" - und nicht DAS etwas angeordnet wird, was für uns gläubigen Christen ja eigentlich außer Frage stehen sollte.
Ich muss mir also nicht die "kindliche Botschaft" noch bewusst machen, als Erwachsener, die Herdplatte nicht anzufassen, ansonsten müsste ich mir eingestehen nicht wirklich gelernt zu haben. Es geht hier nicht mehr ums "Gehorschen", denn das darf ich voraussetzen, auch dann, wenn wir uns trotzdem noch immer unserem Geist folgen, und nicht Gottes Geist.

Wir sollen nicht einfach sklavisch den befehlen Gottes folgen, ohne dass wir nicht irgendwann einmal die Frage nach dem Warum stellen dürfen - dies hat uns Gott durchaus und auch ausdrücklich im Neuen Testament erlaubt. Denn das Neue Testament ist zum Beispiel kein Buch der bloßen Aufforderungen und somit bedingungslosen sklavischen Handlungen ... Aber das scheint nach wie vor noch immer nicht verstanden zu werden.

Es ging damals im Paradies eben nicht allein um die Forderung nach Gehorsam, zumindest nicht mehr für uns als diejenigen, die durch die Gesamtschrift der Bibel durchaus in der Lage sein sollten, daraus auch die Frage nach dem Warum und Weshalb zu erkennen, so, wie du als Menschen ebenfalls Phasen deiner Entwicklung durchlebst, und es eben zu Anfang tatsächlich wichtig erscheint, einfach nur das zu tun, was ich zum Beispiel meine siebenjährige Enkelin "gebote", damit sie letztendlich vor Schaden bewahrt bleibt. Doch in diesem Alter macht es oftmals noch keinen Sinn, ihr, das Warum und Wieso erklären zu wollen - weil sie es noch nicht verstehen kann.

Leider ist es aber auch noch bei vielen in ihrer Beziehung zu Gott genauso, statt irgendwann einmal zu begreifen, dass wir alles in den Schriften erklärt bekommen, was für unser Leben im Sinne Gottes und damit im Sinne der Schöpfung tatsächlich notwendig ist, klammern sich viele einfach nur an die Gesetze und Gebote,... um sie dann doch nicht (genauso wie ein trotziges Kind) zu befolgen, aber man kann ja immer sagen, Gott hat es so befohlen und geboten; dann brauche ich mir keine Gedanken zu machen.

Wir könnten also durchaus wissen, im obigen Beispiel, warum Gott etwas für unrein erklärt hat, und aus wissenschaftlicher Sicht wurde dies auch in einigen Fällen getan, wo man sich wissenschaftlich unabhängig vom Glauben mit genau dieser "Frage" oder diesem "Gebot" auseinander gesetzt hat, ohne in diesem Fall zu wissen, dass es hier zur Klärung dieser Aufforderung führen kann und darf. Denn Gott macht kein Geheimnis daraus, warum er es nicht möchte.

Jemand, der heute von sich behauptet, die gesamte Schrift zu kennen, und überdies vielleicht auch noch zu verstehen, von dem darf und kann ich erwarten, dass er mir die Frage nach dem Warum eben mit Hilfe der Erklärung Gottes auch liefern kann.

Und dieses hier von dir (nicht nur) :
Nun sind aber in Christus alle Speisegesetze aufgehoben.
halte ich nach meinen Verständnis schlicht für falsch; denn dies ist genau die Position meiner "störrischen Enkelin", welche dann zu ihrer Mutter sagt: "Ich darf das nicht tun, weil Opa das verboten hat!" Und die Mutter daraufhin erwidert : "Aber nein, liebes Kind, ich erlaube es dir, bei mir gelten die Gebote von Opa nicht mehr!"

Was meinst du, welche Folgen dies sowohl in der Beziehung meiner Enkelin zu mir, aber auch zu ihrer Mutter und schließlich für ihre eigene Entwicklung hat.... wenn vor allem bei alledem auf eine Erklärung, warum etwas angeordnet und geboten wird, verzichtet wird?!
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Re: Ärzte verweigern Medikamente, wenn man keine satanischen Praktiken macht

Beitrag von DenkTroll am Sa 10 Nov - 19:31

War bei einem anderen Arzt, der hat auch menschenverachtende Scheiße gelabert ("Deutschland hat das beste Gesundheitssystem der Welt" - Contergan-Kinder stimmen dem bestimmt zu!), aber wenigstens ein anderes Schmerzmittel verschrieben (wenn auch wieder nur ein schwaches Opiat). Besser als nichts.
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Re: Ärzte verweigern Medikamente, wenn man keine satanischen Praktiken macht

Beitrag von HeinzB am Sa 10 Nov - 19:44

Nu8n wir haben eines der besten Gesundheitssystemen. Das ist ein großer Segen Gottes auf unser Land.
Contergan als Negativ Argument aufzuführen, meine lieber, finde ich völlig daneben.
Das war ein schrecklicher Fehler, der lange zurückliegt, und mit unserem heutigen Gesundheitssystem und den heutigen Medikamenten überhaupt nichts mehr zu tun hat.
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Re: Ärzte verweigern Medikamente, wenn man keine satanischen Praktiken macht

Beitrag von Regenbogenbunt am Sa 10 Nov - 20:44

Natürlich hat unser Gesundheitssystem Schwächen.
Aber vielleicht solltest du dir mal das System einiger anderer Länder ansehen und dann nochmal unseres beurteilen...

Was genau erhoffst du dir denn von den Ärzten?
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Re: Ärzte verweigern Medikamente, wenn man keine satanischen Praktiken macht

Beitrag von DenkTroll am So 11 Nov - 7:59

Eine generelle Anmerkung zum Vegetarismus:

Ich denke nicht, dass generell die physische vernichtung von Tieren oder der Konsum ihres Fleisches verwerflich ist. Ich denke aber, dass es dann verwerflich ist, wenn es nicht im Einklang mit der Natur geschieht, wenn es zum Selbstzweck wird.

Mein Glaube ist, dass nru ein jener wahrlich das Recht hat, zu töten, der das Opfer seines getöteten Tieres anerkennt. Dazu gehört es, vor der Tötung des Tieres ein Gebet zu sprechen und um den Segen Gottes zu bitten. Dazu gehört es auch, für die Seele des Tieres, das man getötet hat, ein Gebet zu sprechen des Dankes, aber auch der Bitte um Erlösung für das Tier.

Mein Glaube - ob dieser biblisch belegt werden kann, weiß ich nicht - ist, dass die Tiere und die Menschen Seelen haben, die zwar alle von Gott gegeben, ein Teil Gottes, aber in ihrer Natur unterschiedlich sind. Tiere sind Individuen, die in die große Tierseele eingehen, wenn ihre Zeit vorüber ist. Dies nimmt nicht ihren Status als Individuum, und die Tiere entscheiden selbst, wann sie wieder eins werden mit ihrem Ursprung. Ein Hund, der verstorben ist, der von seinem Besitzer gequält wurde, wird gegangen sein, wenn jener einst stirbt. Aber ein Hund, der gut behandelt wurde, der die Liebe seines Besitzers bekommen hat, der ein Band der Freundschaft hatte, der wird an jenem Tag, an dem sein Besitzer diese Ebene wieder verlässt, als einer der Ersten und Treusten ihn im Jenseits - im Himmelreich - begrüßen, und er wird sich an ihm erfreuen, wie sich auch sein Hund erfreuen wird, und sie werden wieder eine Zeit miteinander verbringen.

Dies ist mein Glaube.

So soll man auch dankbar sein dem geopferten Tier, dankbar Gottes für jenes Opfer, und man soll es ehren und seiner gedenken, und nicht nur gedankenlos als eine Massenware zu sich nehmen, als eine Selbstverständlichkeit, die jeden Respekt vor Leben und Tod, und so auch vor Gott, vermissen lässt. Ein jeder von euch, der Fleisch essen will, dies ist mein Glaube, soll dafür wenigstens ein Dankgebet sprechen, und auch ein Gebet für die Seele des Tieres. Auch wenn er das Fleisch aus der Massentierhaltung hat. Gerade dann. Denn Gott ist Liebe, und Gott liebt uns auch, egal was wir machen. Aber auch die Tiere sind ein Teil Gottes, und wenn wir sie missachten, dann missachten wir Gott. Und wenn wir sie nicht ehren, dann entehren wir uns selbst.

Das müsst ihr nicht mit mir teilen, was ich hier denke, aber ich wollte meine Beweggründe darlegen, warum ich Vegetarier bin. Letzlich ist es eine Gewissensfrage. Ich weiß, dass ich Fleisch essen dürfte, wenn ich die entsprechenden Dankgebete spreche. Aber ich lehne das System der Massentierhaltung ab. Wäre es ein Tier, das getötet wurde, um die Natur im Gleichgewicht zu halten, oder gar eines, das eines natürlichen Todes gestorben ist, so hätte ich kein Problem damit.
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Re: Ärzte verweigern Medikamente, wenn man keine satanischen Praktiken macht

Beitrag von Regenbogenbunt am So 11 Nov - 9:27

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Re: Ärzte verweigern Medikamente, wenn man keine satanischen Praktiken macht

Beitrag von Rolf am So 11 Nov - 11:22

Ich denke mal du hast die Intension meines Einwandes nicht wirklich verstanden, Rolf!?

In der Tat, lieber Adam, ich verstehe Dich nicht.

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Re: Ärzte verweigern Medikamente, wenn man keine satanischen Praktiken macht

Beitrag von Spaceship am So 11 Nov - 12:40

@ Troll : Bin Sprachlos , wo hast du denn deine ganze Philosophie her ?
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Re: Ärzte verweigern Medikamente, wenn man keine satanischen Praktiken macht

Beitrag von Spaceship am So 11 Nov - 12:42

@ Rolf und Adam , ihr Beiden scheint am  Thema vorbei zu diskutieren.
Verlegt doch Euren Schlagabtausch in einem extra Thread !
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Re: Ärzte verweigern Medikamente, wenn man keine satanischen Praktiken macht

Beitrag von Waldfee am So 11 Nov - 13:44

Spaceship schrieb:@ Rolf und Adam , ihr Beiden scheint am  Thema vorbei zu diskutieren.
Verlegt doch Euren Schlagabtausch in einem extra Thread !

Das erscheint mir nicht besonders sinnvoll, spaceship, belassen wir es doch einfach dabei, okay?


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