Glaube, Wissen und Verstehen

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Re: Glaube, Wissen und Verstehen

Beitrag von Adam am Mo 19 Nov - 12:54

Franz schrieb:Lieber Adam !

Du schriebst: " also auf der Basis, der Phasik, respektive Quantenphysik, die ich wiederum selbst mit der Astrophysik verbinde, oder mit Hilfe der Relativitätstheorie Einsteins eben auch kein Problem sehe, dies zu können."

Meine Frage: wie erklärst du am besten die Dreifaltigkeit , respektive Jesus in der Dreifaltigkeit ?

Das Thema hatten wir schon mal, Franz, ist schon einige Jahre her. Wink Damals wie heute weise ich auf das "wissenschaftliche Pendant" zur Trinität des Glaubens. Die da wäre "Materie", "Raum" und "Zeit", letzteres zusammengefasst als Raumzeit.
Die Analogie entsteht, wenn ich das eigentlich "feste", der Bestandteil, der nicht wirklich in sich veränderbar ist, also, die Materie, sprich die (Grund)-Elemente schlechthin mit "Gott" vergleiche, den Raum, den die Materie einnehmen muss, schreibe ich Jesus Christus zu, dem eigentlichen Schöpfer desselben; Und Jesus Christus und Gott zusammen beinhalten die Bestandteile der Energie, die wiederum ohne dem Faktum Zeit keinen Sinn macht. Und die Zeit in Relation zur Energie beinhaltet das Wirken des Heiligen Geistes...

Theoretisch könntest du dieses räumliche Dreieck von HeinzB auch für die Einheiten der Masse, des Raumes und der Zeit verwenden. ...
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Re: Glaube, Wissen und Verstehen

Beitrag von HeinzB am Mo 19 Nov - 13:46

Zu den Zauberern:
Auch heute noch werden Schlangen trainiert, sich steif zu verhalten, das sie wie ein Stock wirken, und da liegt auch schon der Unterschied.
Die "Stäbe" der Priester waren trainierte Schlangen, Mose hingegen hatte seinen Hirtenstab, der in eine Schlange verwandelt wurde.
Gottes Handeln vs menschlichen Tricks.
Die Demonstration des menschlichen Gottkönigs - der Pharao - gegen den einen wahren Gott, Satans Kampf gegen Gott, wird hier in allen Details deutlich.
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Re: Glaube, Wissen und Verstehen

Beitrag von Adam am Mo 19 Nov - 16:32

HeinzB schrieb:Zu den Zauberern:
Auch heute noch werden Schlangen trainiert, sich steif zu verhalten, das sie wie ein Stock wirken, und da liegt auch schon der Unterschied.
Die "Stäbe" der Priester waren trainierte Schlangen, Mose hingegen hatte seinen Hirtenstab, der in eine Schlange verwandelt wurde.
Gottes Handeln vs menschlichen Tricks.
Die Demonstration des menschlichen Gottkönigs - der Pharao - gegen den einen wahren Gott, Satans Kampf gegen Gott, wird hier in allen Details deutlich.

Das Problem: Heute können wir noch viel mehr, und die Illusionen werden immer anspruchsvoller. Und in Zukunft werden wir mit kaum erkennbaren Hilfsmitteln sowohl in der Luft schweben, als auch scheinbar auf dem Wasser gehen. Die Erkenntnisse meinerseits laufen jedenfalls in diese Richtung. Und vieles, was heute noch als Science Fiction gesehen wird, wird sich realisieren... und noch viel mehr.

Jesus selbst sagte ja damals "Ihr werdet noch viel mehr tun können, als ich getan habe" - und genau in diese Breche steigt die Wissenschaft ein. Ihr wird später nichts unmöglich sein; jedoch zu einem sehr hohen Preis. Der größte Preis ist dabei der Verlust des Glaubens und zugleich der Verlust der Menschlichkeit. Denn beides hängt miteinander zusammen.

Meine Intension dabei ist zu zeigen, dass all die Wunder die gewirkt wurden, in der Bibel nicht bedingen, dass hier übernatürlich gewirkt wurde, sondern dass auch Gott selbst, respektive Jesus Christus die von ihm erschaffenen Naturgesetze, so umfangreich und flexibel wie sie sind, einsetzt, um eben jene Wunder zu bewirken.
Wie gesagt, die Kenntnis darüber, wie etwas funktioniert, heißt nicht, dass man in der Lage ist, dies ebenso zu tun. Und doch wird die Zeit kommen, da die technische Evolution so weit ist, dass sie die Wunder der Bibel adaptieren kann, so, dass die Menschen glauben, diese dann daraus hervorgehenden Wunder seien von Gott gewirkt... jedoch sind sie dann ein Produkt des Menschen mit Hilfe wissenschaftlicher Geräte.


Das "Ziel" ist es, dass letztendlich der Glaube an und in Gott vollkommen losgelöst sein wird, von irgendwelchen Dingen, die Gott dann noch bewirken wird.
Es wird die Zeit kommen, da sich der Heilige Geist zurück zieht. Und mit seinem Rückzug wird auch das Wirken Gottes hier aufhören. Ab diesem Moment ist die Menschheit real auf sich gestellt. Es ist die absolute Erfüllung aus
Offenbarung 22,11 Wer Böses tut, der tue weiterhin Böses, und wer unrein ist, der sei weiterhin unrein; aber wer gerecht ist, der übe weiterhin Gerechtigkeit, und wer heilig ist, der sei weiterhin heilig.


Denn ab jenen Moment kannst du dich nicht mehr ändern. Dann erst ist alles vollkommen ausgereift und zugleich auch offenbar wie es ist. Diese Zeit kommt jetzt sehr schnell. Ich rechne selbst schon jetzt in allernächster Zeit mit phänomenalen richtungsweisenden Erkenntnissen in der Forschung. Da ist das, was wir bis heute erkannt haben, lediglich eine Basis gewesen.
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Re: Glaube, Wissen und Verstehen

Beitrag von HeinzB am Mo 19 Nov - 18:06

Nun Menschen können heute mit Hilfsmitteln bereits "über Wasser laufen", wenn sich das auch nicht mit Jesus vergleichen lässt:
Der Mensch bleibt, wie auch Satan, ein Nachahmer.
Wenn wir in den Bereich der SF schauen, denke ich gerade an Teleportation.
Was heute mit Daten bereits gelingt, bleibt für einen physischen Gegenstand jedoch unmöglich.
Das Problem, denke ich, ist die Basis, welche dafür zugrunde gelegt wird:
Einen physischen Körper in seinen Atome aufzulösen, um diese an einem anderen Ort wieder zusammen zu setzen, mag vielleicht mit toten Gegenständen, wie einem Stein oder Porzellan, einmal gelingen. Aber einen lebenden - nun der ist dann in jedem Fall tot, denn hier wird die Seele, der Geist nicht mitberechnet.
Was bei Star Trek als Notlösung in der Fernsehserie eingeführt wurde, weil das Geld für aufwendige Fährenlandungen fehlte, ist eine Utopie.
In der Quantenphysik hingegen sieht das ganz anders aus.
Sie erlaubt zumindest den Gedankengang, das von einem physikalischen Gegenstand an einem Ort ein genaues Abbild an einem anderen Ort erstellt wird.
Doch damit ist es keine Teleportation, sondern eine Telekopie.
Auch hier aber wird ein lebendes Abbild Geist-und Seelenlos sein.
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Re: Glaube, Wissen und Verstehen

Beitrag von Adam am Mi 21 Nov - 20:22

HeinzB schrieb:Wenn wir in den Bereich der SF schauen, denke ich gerade an Teleportation.
Was heute mit Daten bereits gelingt, bleibt für einen physischen Gegenstand jedoch unmöglich.
Das Problem, denke ich, ist die Basis, welche dafür zugrunde gelegt wird:
Einen physischen Körper in seinen Atome aufzulösen, um diese an einem anderen Ort wieder zusammen zu setzen, mag vielleicht mit toten Gegenständen, wie einem Stein oder Porzellan, einmal gelingen. Aber einen lebenden - nun der ist dann in jedem Fall tot, denn hier wird die Seele, der Geist nicht mitberechnet.

äh ja. Mein Ausgangspost spricht unter anderem von Verschränkung, besser bekannt spezifiziert als Quantenverschränkung, und in jenem dazu passenden Link können wir folgendes lesen, worüber ich mir schon seit einiger Zeit "Gedanken" mache:

Infolge der Möglichkeit der Quantenverschränkung bestimmt sich der Gesamtzustand eines zusammengesetzten Systems im Allgemeinen nicht durch die Zustände seiner Teilsysteme, das heißt, er separiert nicht in Einteilchenzustände, die durch Linearkombination den Gesamtzustand darstellen. Ein verschränkter Zustand kann nicht durch Präparation aller Einzelsysteme in jeweils geeignete Zustände erzeugt werden.

Für räumlich getrennte Teilsysteme wird Quantenverschränkung zur Quanten-Nichtlokalität, das heißt, der Zustand des verschränkten Systems ist nicht lokalisiert, sondern erstreckt sich über das gesamte räumlich verteilte System. Ursprünglich nur für mikroskopische Systeme als relevant vermutet, wurde Quantenverschränkung in jüngerer Zeit über makroskopische Distanzen und für mesoskopische Systeme direkt nachgewiesen

Dies bedeutet, übersetzt und komprimiert, es geht hier eben nicht um irgendwelche Teilchen, also einzelne Quanten, sondern grundsätzlich um ein "adäquates komplexes autarkes System", was hier in das Blickfeld der Verschränkung gebracht werden kann. Dabei spielt der Zustand des "Originals" nicht wirklich eine Rolle.

Ich habe diese Thematik hier mit eingebaut, weil wir alle lesen können, dass Jesus auf einmal inmitten seiner Apostel im Raum auftauchte, ohne zuvor durch irgend eine Tür gegangen zu sein.
Johannes 20,19 Am Abend aber dieses ersten Tages der Woche, da die Jünger versammelt und die Türen verschlossen waren aus Furcht vor den Juden, kam Jesus und trat mitten unter sie und spricht zu ihnen: Friede sei mit euch! 20 Und als er das gesagt hatte, zeigte er ihnen die Hände und seine Seite. Da wurden die Jünger froh, dass sie den Herrn sahen

Und ebenso kennen wir die Stelle alle, Wo Jesus ausdrücklich darauf hinweist und verspricht:
Mt 18,20 Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.

Jetzt stell dir mal vor, es treffen sich Millionen von Gläubigen irgendwo verstreut auf der Welt zur gemeinsamen Andacht in Jesu Namen; Und bei all diesen ist Jesus zugegen?! Zwar nicht wirklich sichtbar, aber er ist da, ansonsten, wer dies anzweifelt, sollte sich gut überlegen, wie stark sein Glaube ist.

Mir jedoch geht es darum, auf das Problem der gleichzeitigen Präsenz hinzuweisen, die ja irgendwo schon einmal
Franz schrieb:"."
erörterte, vor mittlerweile einigen Jahren, was ich nicht vergessen habe. Vielleicht hat ja Franz noch seinen Text dazu?.
Das ist nur naturwissenschaftlich unter dem erweiterten Aspekt der Quantenverschränkung nachzuvollziehen. Ein Wunder, welches also durchaus erklärbar und damit realisierbar ist.
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Re: Glaube, Wissen und Verstehen

Beitrag von HeinzB am Mi 21 Nov - 21:18

Die Tatsache, das Jesus an vielen Orten zugleich sein kann, scheint - wie gesagt: scheint - dem menschlichen Verstand unmöglich oder zumindest nicht nachvollziehbar.
Sicher erlaubt die Quantenverschränkung eine - zumindest im Ansatz - verständliche Möglichkeit.
Die Bibel erklärt, das Jesus nicht "nur" der Schöpfer der ganzen Welt ist, sie sagt auch, das er die Planeten in ihren Bahnen lenkt.
Unter diesem Aspekt allein ist ihm alles möglich, ihm sind überhaupt keine Grenzen gesetzt.
Die Frage, die wir stellen müssen, ist doch, ob das was wir als Naturgesetze festgelegt haben, überhaupt stimmt? Doch nur solange, bis sie vor unseren Augen scheinbar aufgehoben werden.
Die Vorstellung, einem Stein zu gebieten sich in Brot zu verwandeln, mag lächerlich klingen.
Jedoch besteht der Stein aus der gleichen Materie wie Weizenkorn - es müssen lediglich die Moleküle geändert werden, um es einfach auszudrücken.
Etwas, wozu der Mensch nicht in der Lage ist, wird zu leicht als Phantasterei abgetan.
Kommen wir zurück zur Quantenverschränkung:
Due schriebst:
"Jetzt stell dir mal vor, es treffen sich Millionen von Gläubigen irgendwo verstreut auf der Welt zur gemeinsamen Andacht in Jesu Namen; Und bei all diesen ist Jesus zugegen?! Zwar nicht wirklich sichtbar, aber er ist da, ansonsten, wer dies anzweifelt, sollte sich gut überlegen, wie stark sein Glaube ist."
Nach seiner Auferstehung und vor seiner Heimkehr in den Himmel erscheint Jesus auch zeitgleich an verschiedenen Orten.



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Re: Glaube, Wissen und Verstehen

Beitrag von Adam am Do 22 Nov - 10:21

HeinzB schrieb:Die Bibel erklärt, das Jesus nicht "nur" der Schöpfer der ganzen Welt ist, sie sagt auch, das er die Planeten in ihren Bahnen lenkt.
Unter diesem Aspekt allein ist ihm alles möglich, ihm sind überhaupt keine Grenzen gesetzt.
Die Frage, die wir stellen müssen, ist doch, ob das was wir als Naturgesetze festgelegt haben, überhaupt stimmt? Doch nur solange, bis sie vor unseren Augen scheinbar aufgehoben werden.

Ich würde es anders ausdrücken, zum Beispiel deinen ersten Satz, das Beispiel auch mit den Planeten.

Denn wir lesen in der Genesis:
1.Mose 2,5 Und alle die Sträucher auf dem Felde waren noch nicht auf Erden, und all das Kraut auf dem Felde war noch nicht gewachsen. Denn Gott der HERR hatte noch nicht regnen lassen auf Erden, und kein Mensch war da, der das Land bebaute; 6 aber ein Strom stieg aus der Erde empor und tränkte das ganze Land. 7 Da machte Gott der HERR den Menschen aus Staub von der Erde und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen.

Es geht mir hierbei um das blau unterlegte; denn im ersten Schöpfungsbericht können wir lesen, dass Gott dieses und jenes alles zwar geschaffen hat, es war aber, wie wir aus dem "zweiten Schöpfungsbericht" erkennen können noch nicht erkennbar, noch nicht aus unserer Sicht fertig! Für Gott hingegen schon, weil Er ja nicht an irgend einer Entwicklungszeit gebunden ist, so, wie wir ebenfalls aus
2. Petrus 3,8 Eins aber sei euch nicht verborgen, ihr Lieben, dass ein Tag vor dem Herrn wie tausend Jahre ist und tausend Jahre wie ein Tag. 9 Der Herr verzögert nicht die Verheißung, wie es einige für eine Verzögerung halten; sondern er hat Geduld

Mit anderen Worten, was Gott erschafft, tut, usw. ist eigentlich schon ab dem Moment wo er es "ausspricht" fertig. Und mit dem "Aussprechen" ist das "Wort Gottes als Schöpfer gemeint" :
Joh 1,14 Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns
So, wie Jesus als das Wort Gottes unter uns weilte, so befindet sich alles unter uns, was als Wort Gottes "gezeugt" wurde, so auch die Natur an sich.

Doch auch von Jesus Christus lesen wir, dass er erst in diese Welt hinein geboren werden "musste". Es wäre für Gott ein leichtes gewesen, Jesus Christus einfach in seiner fertigen Statur als fertiger Mensch mit 30 Jahren auf der Erde erscheinen zu lassen. Dies hat Gott aber nicht getan.

Darum müssen wir auch bei all den Dingen, die in unserer Welt einer Schöpfung unterliegen, auch deren ganzheitliche Entwicklung, ihren Entstehungs- und Entwicklungsweg mit einbeziehen, so, wie wir es aus Genesis 2 entnehmen können.

Warum weise ich explizit darauf hin?

Weil Gott niemals etwas außerhalb der von ihm geschaffenen Naturgesetze einfach so in unsere Welt gesetzt hat, sondern sich dieser Naturgesetze bedient hat. So auch die Speisung der 4000 und 5000 Menschen usw.

Gott könnte die Planetenphysik einfach so auf den Kopf stellen. Tut er aber nicht und ist auch nicht notwendig. Zumal es darum geht, mit den Wundern Glauben zu erzeugen, aber keinen "Wunderglauben", sondern einen Glauben in das Wirksamwerden Gottes in dieser Welt...
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Re: Glaube, Wissen und Verstehen

Beitrag von HeinzB am Do 22 Nov - 12:39

Ja so verstehe ich es mit den Wundern auch.
Dieses unfassbare Erlebnis damals in Kenia, als ich sah wie ein völlig verkrüppelter Junge sich in Sekunden aufrichtete und seine verdrehten Gelenke sich richteten, da wurde mir bewusst:
Diesem Gott sind keine Grenzen gesetzt, er vollbringt das Unmögliche, weil er ein Gott der Unmöglichkeiten ist.
Beim Forumstreff erwähnte ich diesen von mir einst gelesenen Bericht, das bei einer Evangelisation von Billy Graham ein Contergan geschädigtes Kind geheilt wurde.
Dies erscheint uns unmöglich, doch Gott ist nichts unmöglich, und diesen Glauben müssen wir haben. Er ist unabdingbar wichtig um Gott wirklich als Gott zu erkennen.
Wenn wir in der Bibel lesen, das Jesus Lepröse Menschen heilte, Blinde und Taube und Gelähmte, glauben wir das und sagen "Wow!"
Wenn dies heute geschieht zeihen wir es zumeist in Zweifel und erklären es als Phantasterei oder sogar - und hier sollten die Alarmglocken läuten- als dämonisches Wirken.
("Wir" gilt allgemein und nicht hier unmittelbar auf uns bezogen).
Man erklärt dann, ja das gab es nur früher - aber Gott ändert sich nicht, er ist derselbe der er am Anfang war und am "Ende" sein wird - weil es für ihn keinen Wandel gibt, nicht mal Zeit.
Die Speisung der 5000 war ja auch kein einmaliges Ereignis, Jesus wiederholte es noch einmal mit 4000 Menschen. Wobei bei diesen Zahlen ja nur die Männer gezählt sind.
Ja, es ist Gott möglich aus wenig unendlich zu machen - oder "Brot" vom Himmel regnen zu lassen (Manna).
Wenn wir Wunderglauben haben, erleben wir Gott so wie wir ihn in der Bibel vorfinden.
Der Glaube, das Gott alles kann. Wie gesagt, auch einen Stein in Brot zu verändern und abgetrennte Gliedmaße nachwachsen zu lassen.
So wird auch Satan bei den angekündigten "Wundern", welche er durch den Antichristen vollbringen wird, sich nur dem bedienen können, was auch uns zur Verfügung steht - weil er nicht Gott ist. Und das zeigt auf, das er im Gegensatz zu Jesus sich nicht der Naturgesetze bedienen kann.
Darum die Frage: Sind die Naturgesetze, wie wir sie verstehen, in sich geschlossen?
Offensichtlich nicht, wenn, wie du sagst, sich Gott der von ihm gegebenen Gesetze bedient.
Dann kratzen wir gerade mal an der Oberfläche, weil wir mehr nicht verstehen können.
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E = mc² und Mt 17,20

Beitrag von Adam am So 25 Nov - 6:37

Es gibt den berühmten Satz, der mich lange Zeit beschäftigt hat, und immer noch Gegenstand meiner naturwissenschaftlichen Überlegung ist, der da lautet:
Lk 17,6 Der Herr erwiderte: Wenn ihr Glauben hättet wie ein Senfkorn, würdet ihr zu diesem Maulbeerbaum sagen: Entwurzle dich und verpflanz dich ins Meer! und er würde euch gehorchen.
oder eben auch:
Mt 17,20 Er antwortete: Wegen eures Kleinglaubens. Denn, amen, ich sage euch: Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, dann werdet ihr zu diesem Berg sagen: Rück von hier nach dort! und er wird wegrücken. Nichts wird euch unmöglich sein.

Es bedarf zum einen einer ungeheuren Energie, um jenen Maulbeerbaum oder gar den Berg von a nach b zu "verpflanzen".
Der "Witz" ist, eigentlich haben wir jene Energie, und noch viel mehr! Wir können sie nur nicht nutzen.

Wie Einstein feststellte besitzt jede beliebige Masse jene Energie m c². Welche Wirkung dies haben kann, wurde im negativen Fall an Hand der beiden Atom-Bomben im Falle des II.Weltkrieges in Japan "eindrucksvoll" demonstriert. Denn hierbei wurde erstmals die Erkenntnis aus diesem Satz umgesetzt. Und seither wird ständig auf dieser Ebene weiter geforscht und leider auch Atomwaffen hergestellt, die heute wesentlich stärker sind, als damals.

Ich habe mich nun unter anderem viele Jahre auch gerade mit dieser Frage auseinander gesetzt: "Woher kommt denn jene Energie", die in uns ist?, oder auch anders gefragt, "Warum haben wir diese Energie in uns?"

Und kam zu folgenden für mich persönlich sehr weitreichenden Ergebnis: Jede beliebige Masse im Kosmos ist zugleich mit jeder anderen beliebigen Masse im Kosmos verbunden, oder von mir aus auch "verschränkt" (um auf mein Eingangspost einzugehen).
Das heißt, ich bin sozusagen mit allen anderen Massen des Universums verknüpft. Das Universum ist somit Teil von mir, wie auch ich Teil von diesem Universum bin.


Werde ich geschaffen, so entsteht in dem Moment meiner "Autonomie" im Universum jene "schicksalhafte Beziehung" zwischen mir und dem Universums. Dafür gibt es eine relativ einfache aber leider nicht so ohne weiteres in seiner Tragweite verständliche Formel, nämlich E = mc² = 2 G m m0 / a0. (G= Gravitationskonstante; m= beliebige Masse; m0= Masse des Universums; a0= Radius des Universums;)
Diese Formel besagt, dass jegliche beliebige Masse innerhalb des Universums von der Gesamtmasse des Universums jene elementare Energie erhält, um die es hier geht. Wir haben also nicht von uns aus die Energie, sondern weil wir stets mit der Gesamtmasse des Universums verbunden sind. Diese Energie mc² ist also so gesehen nicht "meine Energie", sondern steht in einer direkten Beziehung zur Gesamtmasse und somit zugleich dann auch zur Gesamtenergie des Universums.

Der letzte Satz weist unter anderem dann auch darauf hin, dass unser Energiepotential E = mc² entsprechend mit und durch die Gesamtenergie des Universums potenzierbar ist, also auch noch vergrößert werden kann. Mit anderen Worten, wenn wir wollen dürften, wie wir könnten, könnten wir nicht nur unseren Mond ins Weltall schießen, sondern zugleich auch unsere Sonne verschieben...

Das ist natürlich nicht so ohne weiteres möglich. Nicht ohne "fremde Hilfe"!!!

Wie gesagt, die Energie ist da, und auf für uns nutzbar, doch wir allein können es nicht umsetzen. Dies geht wiederum nur mit und durch Gottes hilfe, also sprich: "Durch den Glauben kannst du Berge versetzen!!!"

Das ist somit wortwörtlich zu nehmen und gehört deshalb zu den Dingen in der Bibel, die einerseits auch durchaus eine Metapher darstellen, eine Übertragbarkeit der Bedeutung im allgemeinen täglichen Leben ... aber auch zugleich real so ist! Die Energie ist also vorhanden, dies zu können, aber wir brauchen "Jemanden" der die Verknüpfung zwischen dem vorhandenen Potential und uns herstellt, wenn Er es möchte, wenn Er es für richtig hält, dass wir dies können!

Somit stehen wir tatsächlich vor dem Problem, was wir hätten, wenn sich ein Körper, ein gewaltiger Komet oder ein Asteroid der Erde nähert und unausweichlich mit ihr kollidieren würde, und somit die Erde vernichten würde, dass wir entweder an dieser Stelle die Wissenschaft konsultieren, die wie bei der Atombombe nach Lösungen sucht, um diesem Problem her zu werden... oder aber wir nutzen unseren tiefen inneren und bedingungslosen Glauben an und in Gott und würden darum beten, dass er uns "jene Kraft" verleiht, um diesen Körper mit Hilfe Gottes von seiner Bahn abzubringen!

Ich denke dabei an viele Stellen im Alten Testament, die hierfür eine vorbildhafte Funktion haben, respektive die Sache mit dem Typus und Antitypus. Hier stellt sich dann wirklich heraus, wie weit glauben wir den Dingen in der Bibel, wie weit glauben wir dem Wort Gottes und haben dann unabdingbares Vertrauen zu ihm. Es ist wie der Kampf David gegen Goliath; Dabei wären die Gläubigen in ihrer Gesamtheit David und jener Komet wäre Goliath.
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Re: Glaube, Wissen und Verstehen

Beitrag von HeinzB am So 25 Nov - 12:11

Der Vergleich David - Goliath gefällt mir sehr gut.
Das hatte ich mal in einer Predigt:
David sah diese gewaltigen Goliath - und stellte ihn sich neben Gott vor.
Da schrumpfte Goliath aber gewaltig: David dachte sich, "och, mein Gott, der mit mir ist, ist ja viel viel größer. Dagegen ist dieser Goliath ja ein Nichts."
Sein Glaube aktivierte dieses Vertrauen und gab ihm die Gewissheit diesen Riesen zu töten -
Soweit auch zum Kometen.
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Re: Glaube, Wissen und Verstehen

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