Glaube, Wissen und Verstehen

Seite 3 von 4 Zurück  1, 2, 3, 4  Weiter

Nach unten

Re: Glaube, Wissen und Verstehen

Beitrag von Adam am So 25 Nov - 20:14

HeinzB schrieb:Der Vergleich David - Goliath gefällt mir sehr gut.
.....
Sein Glaube aktivierte dieses Vertrauen und gab ihm die Gewissheit diesen Riesen zu töten -
Soweit auch zum Kometen.

Eben, lieber Heinz, dies kann man nicht oft genug auch anderen klar machen: Die Kraft liegt nicht in unserer alleinigen menschlichen und auch nicht intellektuellen Stärke, sondern einzig im unbeirrbaren unabdingbaren festen, also ehernen Glauben!

Mehr noch, es ist ebenfalls erforderlich, in solchen Fällen "schwach" zu sein, also seine menschliche Stärke verleugnen und sich ganz und gar Gott hinzugeben, dann werde ich zu einer Kraft Gottes; Dann wirkt Gott auch durch mich in dieser Welt.

An dieser Stelle sollte man sich die Stellen in der Bibel zu Gemüte führen, sich im Kontext erlesen, wo Gott tatsächlich Wunder hier auf der Erde vollbrachte. Immer tat er diese in Verbindung mit mindestens einen Menschen, und niemals nur einfach so , also mit dem Finger schnippen, und wupp, war es geschehen. Nein Er wirkte stets durch Menschen, so auch durch den Menschen Jesus Christus, nicht durch den Gott Jesus Christus.
Das ist etwas was viele missverstehen; denn sie sind der Meinung Jesus Christus hätte all die Wunder aus sich heraus getan, weil er Gott ist. Nein! Dies hat er nicht!. Und das war und ist auch der Schlüssel für uns Menschen, um jene Kraft im Glauben an und in Gott verstehen, erkennen und auch annehmen zu können. Zumal, wie ich schon mehrfach betonte, Jesus damals sagte : "Ihr könnt noch viel mehr, als das, was ich getan habe!" Wie soll das möglich sein, wenn er doch Gott war und ist?
Darum, zwar war Jesus Christus auch als Mensch zugleich Gott, aber er wirkte niemals als Gott, solange er menschliche Gestalt hatte. Auch nicht, als er die Toten auferweckte und die Speisung der Vier- und Fünftausend durchführte. In allen Fällen wirkte Gott durch den Menschen Jesus Christus (Das Fleisch gewordene Wort Jesus Christus).

Darum, wenn wir wirklich glauben würden, wenn wir den Glauben von Jesus Christus einfach "adaptieren würden", wenn wir wahrhaft glauben, dass allein der Glaube Berge versetzt.... so ist uns dies auch möglich!!
avatar
Adam
Mega User
Mega User

Anzahl der Beiträge : 562
Anmeldedatum : 22.05.18

Nach oben Nach unten

Re: Glaube, Wissen und Verstehen

Beitrag von HeinzB am So 25 Nov - 23:43

Deine Ausführung erinnert mich an ein reales Geschehen bei einer Zelt-Evangelisation.
Dies wurde nicht von den ausführenden Leuten erzählt, sondern einem Journalisten der über den "Größenwahn eines Evangelisten" berichten sollte, und durch das erlebte während der Zeit zum Glauben kam:
Das Zelt war das größte jemals gebaute Zelt, das es gab.
Es fasste mehrere tausend Menschen. und war auf einem Hochplateau (ich glaube Nigeria) aufgestellt worden.
Am Morgen des ersten Versammlungstages zogen mit einem mal - entgegen der Wetterlage - gewaltige schwarze Wolken auf und verdunkelten den Himmel.
Einheimische Mitarbeiter bekamen regelrecht Angst und erklärten dem verantwortlichen deutschen Pastor, das sie alles absagen müssten, denn wenn der Regen losgingen würden alle weggeschwemmt.
Dieser Mann nun, der Pastor, sah zum Himmel und sagte laut:
"Satan, wenn du dieses Zelt zerstörst, Danke ich Gott für ein zehnfach größeres!"
Dann betete er und dankte Gott für das gute Wetter.
Die Wolken rissen auseinander, die Sonne kam durch, und in wenigen Minuten war nur noch blauer Himmel zu sehen.
Ein ähnliches Erlebnis hatten Kinder -wohlbemerkt Kinder - in einem Pfadfinderlager nahe Osnabrück.
Diese hatten den Glauben den Regenwolken in Jesu Namen zu gebieten und erlebten im Herbst eine Woche voller Wunder.
Ja, wenn wir den Glauben haben, vollbringt Gott gewaltiges durch uns.
Nur fehlt uns oft der Mut, und wir denken, "und wenn nichts passiert?"
Eines ist mir bewusst geworden: Ich bete jeden Kranken der es will, bei Predigten sowieso; ganz gleich welche Krankheit es ist.
Entweder Gott erhört mich und heilt, oder er tut es nicht, aber ich habe es nicht versäumt.
Gott weiß was er tut, wann er es tut, ob er es tut.
Aber wir müssen bereit sein und glauben.
avatar
HeinzB
Giga User
Giga User

Anzahl der Beiträge : 1150
Anmeldedatum : 22.05.18
Alter : 58
Ort : Lutherstadt Eisleben

Nach oben Nach unten

Re: Glaube, Wissen und Verstehen

Beitrag von Adam am Mo 26 Nov - 5:50

Danke für deine starken Mut machenden Worte. Dass dies bei dir nicht nur Gerede ist, weiß ich aus sehr eindrucksvoller Erfahrung von unserem letzten Forumstreffen.

Es bedarf auch in den Beispielen von dir eben solcher Menschen wie dich, die in diesem Moment eben nicht Zweifeln
HeinzB schrieb:Nur fehlt uns oft der Mut, und wir denken, "und wenn nichts passiert?"
, und auch ich kenne zu Genüge derartige "satanische" Gedanken und somit Hemmnisse in der Verbreitung der "Guten Botschaft", allein schon durch das Auftreten.

Als ich gerade deine Beispiele mit "Nigeria" las, musste ich innerlich vor Freude weinen, weil ich weiß und kenne, dass so etwas funktioniert. Nur in der Regel hat man da "leider" nicht so viele bis überhaupt keinen Zeugen, die oder der das dann miterlebt. In den meisten Fällen sind dann solche Erfüllungen zunächst einmal für einen selbst gedacht, um daraus Stärke zu gewinnen, um in der "Gewissheit des Glaubens" zu wachsen und eben stark zu werden. Ein Schild aufzubauen, wie es einmal "Parzival" beschrieb.

Und selbst, wenn du Zeugen für jene "Wunder" hast, oder anders ausgedrückt für jenes offenbarte "Wirken Gottes", heißt dies leider noch lange nicht, dass die Erfahrung jenes leibhaftig Erlebten auch tatsächlich weiter gegeben wird; also eben nicht nur in den "eigenen sicheren Glaubensreihen" verbleibt, sondern im Sinne der Evangelisation auch die erreicht, die wir gewinnen wollen. Und ausgerechnet jene brauchen solche "Erlebnisse".
Wir müssen sie dafür sensibilisieren, daran zu glauben, dass auch jetzt schon vieles, von dem, was ihnen in "dieser Richtung" widerfährt, tatsächlich auch von Gott mittels des Heiligen Geistes gewirkt wurde.
So, wie ich es auch im Laufe meines Glaubenslebens immer wieder rückwirkend erkannt habe und erkennen musste, dass Gott auch schon vor meinem persönlichen Entschluss den Weg des Glaubens zu gehen, an und in mir gewirkt hatte in vielen Kleinigkeiten, aber auch in dramatischen Richtungsänderungen in meinem Leben. Wo ich erst dann lernte, dass selbst das "Traurige" letztlich dazu führen kann, den richtigen Weg zu finden. Darum heißt es ja auch, Gott zu loben und zu danken auch für die Zeit des Leides. Denn es geht immer dabei um das höhere Ziel, welches anzustreben ist.

Und diese "Grundhaltung, die ich mittlerweile erfahren habe, die mich niemals mehr von meinem Weg abbringen kann, beschert mir selbstverständlich zugleich auch sehr viel schönes, sehr viel positives, was ich in dem Moment erkenne. Denn das Negative muss uns Gott nicht erst zeigen, dass zeigt sich uns von selbst. Dafür sorgen die Medien und all jene die mit Gott nichts am Hut haben.

Doch die Menschen, die Gott im Herzen haben, machen dich auf den Löwenzahn aufmerksam, der sich durch die Betondecke des Negativen zu bohren vermag, mit einer Kraft, die das Wirken Gottes in der Natur offenbart. Denn Gott gibt uns eben jene Kraft, damit wir frohen Mutes Mit einem Lied auf den Lippen unserer Wege gehen können um wieder etwas Gutes zu tun

lieben Gruß

Thor-Helge
avatar
Adam
Mega User
Mega User

Anzahl der Beiträge : 562
Anmeldedatum : 22.05.18

Nach oben Nach unten

Re: Glaube, Wissen und Verstehen

Beitrag von Waldfee am Di 27 Nov - 7:37

Dieser Thread wurde von mir vom Café ins CH verschoben und hatte vorher einen anderen Titel, der der Entwicklung der Diskussion nicht mehr gerecht wurde. "Jesus überall und Wissenschaft" oder so ähnlich.
Ich hoffe, die Beteiligten finden den Thread trotzdem hier wieder.


Waldfee

_________________
Ich bin dein Herr, dein Gott, der dich lehrt, was dir hilft, und dich leitet auf dem Wege, den du gehst. Jesaja 48,17
avatar
Waldfee
Treuer User
Treuer User

Anzahl der Beiträge : 340
Anmeldedatum : 17.05.18
Ort : Münsterland

Nach oben Nach unten

Re: Glaube, Wissen und Verstehen

Beitrag von HeinzB am Di 27 Nov - 10:56

Waldfee schrieb:Dieser Thread wurde von mir vom Café ins CH verschoben und hatte vorher einen anderen Titel, der der Entwicklung der Diskussion nicht mehr gerecht wurde. "Jesus überall und Wissenschaft" oder so ähnlich.
Ich hoffe, die Beteiligten finden den Thread trotzdem hier wieder.


Waldfee

"Jesus überall und Wissenschaft" DAS ist ja cool! Sollten unsere atheistischen und agnostischen Wissenschaftler mal lesen !
avatar
HeinzB
Giga User
Giga User

Anzahl der Beiträge : 1150
Anmeldedatum : 22.05.18
Alter : 58
Ort : Lutherstadt Eisleben

Nach oben Nach unten

Die Ausdehnung des Universums und die Schöpfungstage...

Beitrag von Adam am Fr 7 Dez - 20:56

Weil ich gerade in meiner "Wissenschaftsgruppe" die Thematik der Expansion des Universums anspreche, die ja von der Zeit her aus unserer Sicht in Kontroverse zur biblischen Zeitrechnung zu stehen scheint, wenn man annimmt, dass eine scheinbar sichtbare Entfernung von etwa 13,6 Milliarden Lichtjahren zugleich bedeutet, dass dies dann auch 13,6 Milliarden Jahre sein müssen ...

Ich denke eine Erkenntnis meinerseits könnte diese Diskrepanz auflösen.
Denn zunächst sei einmal gesagt, dass man hier nicht von einer Geschwindigkeit sprechen kann, mit der sich das Universum ausdehnen soll, sondern es ist lediglich eine "Verhältniszahl", die einer Frequenzzahl gleich kommt.

Denn die Ausdehnung geht ja nicht von einem einzigen Punkt aus, sondern von unendlich vielen Punkten. So unendlich klein das Universums vielleicht am "Anfang" war, so unendlich viele einzelne Punkte hatte und hat es auch heute noch, die sich alle "gleichzeitig" ausdehnen. Die heutige Größe verdankt es also nicht einer linearen Geschwindigkeit, auch nicht vergleichbar mit dem bekannten "Luftballon-Prinzip", welches gerne heran gezogen wird, um die Expansion zu erklären, oder auch eben nur begrenzt.

Nein, eigentlich ist es recht einfach, und für uns Christen durchaus "kompatibel" mit der Bibel, bzw. der aus hier heraus lesbaren "menschlichen Zeitrechnung". So würde sich Beispielsweise das Universum schon nach einem Tag nicht nur ein Lichtjahr ausgedehnt haben, sondern etwa 120 Lichtjahre, also ein biblisches Menschenalter weit. Nach 6 Schöpfungstagen hätte es bereits eine Ausdehnung von 4320 Lichtjahren, etwas gleich der Zeit von Adam bis Jesus Christus, weshalb man auch hier die Analogie der Schöpfung Adams und der Geburt des zweiten Adams erkennen könnte.

Danach folgt der Ruhetag, also keine Ausdehnung, demzufolge 120 Jahre Pause.

Dann erfolgte die Fortsetzung der Expansion am 8.Tag, bzw. entspricht dieser 8.Tag dann den folgenden siebten Tag, und nach sieben Expansionstagen hätte das Universum eine Ausdehnung von 5880 Lichtjahren erreicht. Rechnet man nun diese 120 Lichtjahre hinzu von der Zeit Jesu, in der das Universum nicht expandierte, dann wären dies exakt 6000 Jahre, die sich das Universum bis dahin relativ ausgedehnt hatte. Danach folgt abermals eine Zeit des relativen Stillstands, respektive der Kontraktion, des Zusammenfalls, dies dauern gemäß Offenbarung 20 1000 Jahre, die gleichen Tausend Jahre, die Adam alt geworden wäre (930 Jahre). Innerhalb dieser Tausend Jahre kontraktiert das Universum so weit, wie es zu Beginn groß war, es kontraktiert so gesehen um den Wert jener 7000 Lichtjahre.

Biblisch gesehen entstand die Expansion des Universums in dem Augenblick, als Adam und Eva das Paradies verlassen mussten, also am 7.Tag der Schöpfung. Somit hatte das Universum bis dahin bereits schon eine geschaffene "statische Größe", also eine Grundgröße.

Interessant ist hier eben nicht nur jener grob biblische Bezug, den ich damit herstelle, sondern er kann auch im Detail geführt werden, wenn man die jeweilige Expansiongröße des Universums für jeden einzelnen Schöpfungstag heran zieht, wo man dann ja nicht einfach nur 120 Lichtjahre * 6 = 720 Lichtjahre rechnen kann, sondern daraus ergeben sich folgende Stationen_

Für den 1.Tag =  120 Lichtjahre
Für den 2.Tag =  480 Lichtjahre
Für den 3.Tag =1080 Lichtjahre
Für den 4.Tag =1920 Lichtjahre
Für den 5.Tag =3000 Lichtjahre
Für den 6.Tag =4320 Lichtjahre
--------------------------------------
bei 7 Expansionstagen = 5880 Jahre.

soweit erst mal. Die hier zugrunde liegende Rechnung ist vermutlich relativ leicht nachzuvollziehen. Sie entspricht von der Zählung her dem umgedrehten Pyramidenprinzip, wo jede Stufe um eine Einheit erweitert ist.

So wäre eine Pyramide mit 17 Stufen mit 153 gleichen Teilen belegt Diese Zahl 153 begegnet uns im letzten Kapitel des Johannesevengeliums, wo 153 Fische gezählt werden. Diese 153 Fische entsprechen den bis dahin bereits bestehenden 153 Gemeinden in 17 verschiedenen Bezirken.

soweit erst mal-

Gruß
Adam
avatar
Adam
Mega User
Mega User

Anzahl der Beiträge : 562
Anmeldedatum : 22.05.18

Nach oben Nach unten

Re: Glaube, Wissen und Verstehen

Beitrag von HeinzB am Sa 8 Dez - 1:09

Um nur mal deine angesprochen Lichtgeschwindigkeit aufzugreifen, hatte ich mit der - rein hypothetischen - Aussage, das für jemanden, der mit Lichtgeschwindigkeit reist,
die Zeit langsamer vergeht als z.B. auf der Erde, und für diese Person bei seiner Rückkehr bereist viele irdische Jahre vergangen seien.
Sicher kann man dies annehmen, wenn man sich rein hypothetisch mit Licht auseinander setzt.
Licht legt in einer Sekunde im Vakuum genau 299.792.458 Meter zurück.
eine gewaltige, unvorstellbare Zahl.
Der Mars ist von der Sonne 249,2 Mill. km entfernt.
Mit Lichtgeschwindigkeit ist er also unter einer Sekunde zu erreichen.
Gesetzt der Fall ein Astronaut würde diese Strecke fliegen und heil am Mars ankommen, ist für ihn die exakt gleiche Zeit vergangen wie für uns.
Wie aber stellt es sich dar, wenn man ein Lichtjahr weit reist?
Ein Lichtjahr ist ja bekanntermaßen die Strecke, die das Licht in einem Jahr zurücklegt,
was ungefähr 9.460.730.472.580,8 Kilometer, gerundet 9,5 Billionen km sind.
Eine Strecke also, die wir mit normaler irdischen Transportgeschwindigkeit niemals zurücklegen könnten; wir wären lange verstorben ohne unserem Ziel auch nur etwas näher gekommen zu sein.
Astronauten, welche eine solche Strecke zurücklegen, und sich sagen wir mal eine Woche am Zielort aufhalten, dann zurückkehren, wären demzufolge zwei Jahre und eine Woche weggewesen - eben die Zeit welche auf der Erde auch vergangen wäre.
Woher also kommt die Annahme, das für die Astronauten irdisch Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte vergangen seien?
Unter diesem Aspekt betrachtet bin ich froh, das Gott keine Lichtjahre zurücklegen muss, um uns zu erreichen.
avatar
HeinzB
Giga User
Giga User

Anzahl der Beiträge : 1150
Anmeldedatum : 22.05.18
Alter : 58
Ort : Lutherstadt Eisleben

Nach oben Nach unten

Re: Glaube, Wissen und Verstehen

Beitrag von Adam am Sa 8 Dez - 6:04

HeinzB schrieb:......
Unter diesem Aspekt betrachtet bin ich froh, das Gott keine Lichtjahre zurücklegen muss, um uns zu erreichen.

Umgekehrt ist dies genauso, mein lieber Heinz;

Für einen Atheisten ist Gott vielleicht 13,6 Milliarden Lichtjahre am Ereignis-Horizont des Universums zu finden, so wie auch bei dem berühmten Zitat, welches man Heisenberg zuschreibt, und ich hier schon genannt hatte: "Der erste Schluck aus dem Becher der Wissenschaft (Baum der Erkenntnis) macht Atheistisch. Aber am Grunde des Bechers wartet Gott!"
Das Problem mit diesem Becher ist jedoch, dass er um so größer wird, je mehr die Wissenschaft erkennt. Dies drückt sich auch in der Entfernung zu Gott aus. Im Altertum begann Gottes Reich noch hinter dem "siebten Gestirn" nach altertümlicher Einteilung, und dieses war Saturn. also gerade mal 1,5 Milliarden km von uns entfernt. Heute sind es bereits 13,8 Milliarden Lichtjahre ... das bedeutet, der Becher der Wissenschaft hat sich in der Zwischenzeit um das 8,5*10^13-fache vergrößert.



avatar
Adam
Mega User
Mega User

Anzahl der Beiträge : 562
Anmeldedatum : 22.05.18

Nach oben Nach unten

Re: Glaube, Wissen und Verstehen

Beitrag von Adam am Sa 8 Dez - 6:44

HeinzB schrieb:.....
Der Mars ist von der Sonne 249,2 Mill. km entfernt.
Mit Lichtgeschwindigkeit ist er also unter einer Sekunde zu erreichen.
......

ist schon ein bisschen länger, Heinz. Cool . Die Kürzeste Zeitspanne, wenn also der Mars in Opposition steht, also die Erde zwischen Mars und Sonne, dann dauert die Lichtreise zum Mars etwa 258 Sekunden, also 4,3 Minuten, die Hälfte der Zeit wie zur Sonne.

HeinzB schrieb:Wie aber stellt es sich dar, wenn man ein Lichtjahr weit reist?
Ein Lichtjahr ist ja bekanntermaßen die Strecke, die das Licht in einem Jahr zurücklegt,
was ungefähr 9.460.730.472.580,8 Kilometer, gerundet 9,5 Billionen km sind.
Eine Strecke also, die wir mit normaler irdischen Transportgeschwindigkeit niemals zurücklegen könnten; wir wären lange verstorben ohne unserem Ziel auch nur etwas näher gekommen zu sein.

Betrachten wir erst einmal die Strecke von "Einem Lichttag" von der Erde aus in Anlehnung an die biblische Schrift.
Denn die Schöpfung Gottes spricht immer davon, "Und es ward Abend und Morgen" der "nächste" Tag. Die Schöpfung begann also stets "abends" und endete "morgends"; sie dauerte somit einen halben Tag eines Schöpfungstages. Erst am Morgen des folgenden Tages wird die Tragweite der Schöpfung erkennbar, also im Lichte des Tages, für uns Menschen. Dies ist im Grunde genommen identisch mit der Schöpfung des Menschen hier und heute. Denn auch er wird im "Verborgenen", weg vom Licht des Tages, im dunklen, im unsichtbaren nicht unmittelbar einsehbaren Bereich geschaffen und macht sich erst durch seine Geburt am Morgen seines spezifischen Schöpfungstages bemerkbar, wenn er das "Licht der Welt" erblickt. Also zugleich auch das "Sonnenlicht".
Alles in der Schöpfungsgeschichte hat seinen Ursprung im "Dunkeln", und wird erst durch den Blick mit Hilfe der Sonne am Tage erkennbar.
Die Zeitspanne eines Schöpfungstages eines Menschen wäre demnach also von "Abend bis Morgen" jeweils der "sechste Tage", oder eben die Zeit der Schwangerschaft, entspricht demnach etwa 280 Tage.
In der Natur wie in Anlehnung an die Bibel dauert die Schöpfung durchaus auch mal von Herbst (den Beginn des Abends) bis zum Frühling (dem Beginn des Morgens) , also etwa 6 Monate. Dies lässt sich aus Kapitel 2 der Genesis ableiten. Denn in Frühling, wird das offenbar was im Herbst gepflanzt wurde (Respektive was unter die Erde im Dunkeln gesetzt wurde, und dann erst im Frühjahr das Licht der Sonne erblickt.

Mir ist bei meinem Studium der Bibel schon vor dreißig Jahren aufgefallen, dass die Formulierung des Schöpfungstages nicht nur sehr eigen ist, also "es wird Abend und Morgen" , sondern dass jener Begriff dann auch noch einmal bei Daniel zum Tragen kommt, also im Sinne der Prophetie
Daniel 8,14 Er sagte zu mir: Zweitausenddreihundert Abende und Morgen wird es dauern; dann erhält das Heiligtum wieder sein Recht.
In der Prophetie wird gemäß Hesekiel 4,6 wie auch aus 4.Mose 14,34 der prophetische Tag als ein entsprechendes Erdenjahr erklärt. Somit können wir auch davon ausgehen, dass es sich bei dem prophetischen Zeitrahmen von 2300 Abenden und Morgen um reale 2300 Erdenjahre handelt, und die Prophetie somit bis in die Jetztzeit hinein verläuft::Aus Daniel 8,14 wird in Daniel 9,24 70 Jahrwochen heraus sondiert und separat betrachtet. beides beginnt jedoch um die gleiche Zeit. also jene 2300 Jahre und die 490 Jahre (70 * 7 Jahre) ... und dies ist zugleich astronomisch interessant:

Denn nach meinen Recherchen benötigt ein Körper der die Sonne in einem Lichttag Entfernung umkreist 2300 Jahre, um sie ein mal zu umrunden. Die Strecke von dort bis zu uns wird jedoch je nach Stellung der gesamten Planeten zwischen 407 und 456 Jahren erreicht. Also eine Zeit, die um 40 Jahre differiert, jenen 40 Jahren, die auch zwischen der Geburt Jesu und dem Ende der 490 Jahre verging, in der Zeit der Steinigung des Stephanus, jene 40 Jahre der Wüstenwanderung, jene 40 Jahre der Königsherrschaft von David.... usw.

Zu beachten ist auch der Umstand, rechne ich einen Lichttage von der Sonne bis zu jenem Fixpunkt und einen Lichttag von der Erde bis zum gleichen Fixpunkt, so entsteht ein Umdrehungszeitunterschied von genau 40 Jahre, also zwischen 2260 Jahren und 2300 Jahren.

soweit erst einmal heute Morgen. Später weiter in diesem Text Wink



avatar
Adam
Mega User
Mega User

Anzahl der Beiträge : 562
Anmeldedatum : 22.05.18

Nach oben Nach unten

Re: Glaube, Wissen und Verstehen

Beitrag von Adam am Sa 8 Dez - 8:39

HeinzB schrieb:Wie aber stellt es sich dar, wenn man ein Lichtjahr weit reist?
Ein Lichtjahr ist ja bekanntermaßen die Strecke, die das Licht in einem Jahr zurücklegt,
was ungefähr 9.460.730.472.580,8 Kilometer, gerundet 9,5 Billionen km sind.
Eine Strecke also, die wir mit normaler irdischen Transportgeschwindigkeit niemals zurücklegen könnten; wir wären lange verstorben ohne unserem Ziel auch nur etwas näher gekommen zu sein.

Der Mensch lebt maximal 120 jahre. Um die Strecke von einem Lichtjahr in dieser Zeit zu durcheilen müsste er mit einer Geschwindigkeit von 3*10^8 m/s * 86.400 * 365 / (120 * 365 * 86400 Sekunden) = 3*10^8 m/s * 1/120 = 2500 km/s schnell fliegen , also etwa so schnell wie die Elektronen.
Bisher ist eine Startgeschwindigkeit von etwa 16,6 km/s durchaus realisierbar, die man mit Hilfe der Swing by Methode an der Sonne vorbei dann auch auf etwa 100 km/s erhöhen könnte, und zusätzlich durch den dann ebenfalls antreibenden Sonnenwind dies noch einmal um etwa 25 km/s also dann auf 130 km/s schafft. Die Differenz müsste somit durch eigenen Antrieb erreicht werden. Was natürlich einen ungeheuren Treibstoffbedarf benötigt.

Aber angenommen, sie würden es schaffen (irgendwann einmal) so würden sie dann noch 1,5 Tage leben, die sie durch die Zeitdilatation gewinnen würden, bevor sie sterben. Ergo hätten sie gerade mal noch 1,5 Tage etwas davon, jenes Ziel erreicht zu haben...

Anders sieht es schon aus, wenn du dagegen mit 100.000 km/s ,also einem Drittel von c reisen könntest: Dann würdest du das Ziel in 40 Jahren erreichen, und hättest dann auch "nur" ein Alter von 37 Jahren auf den Buckel, also 3 Jahre gespart.

Um das zu verstehen: Wenn das Ziel zugleich der Start ist, also quasi einmal im "Kreis", dann würde dein Zwilling hier auf der Erde 40 Jahre alt sein, du aber erst 37 Jahre. Effektiv warst du trotzdem 40 Jahre unterwegs aus der Sicht der Erde

Wink
avatar
Adam
Mega User
Mega User

Anzahl der Beiträge : 562
Anmeldedatum : 22.05.18

Nach oben Nach unten

Re: Glaube, Wissen und Verstehen

Beitrag von Gesponserte Inhalte


Gesponserte Inhalte


Nach oben Nach unten

Seite 3 von 4 Zurück  1, 2, 3, 4  Weiter

Nach oben


 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten