"Judenfrei West Bank": Corporate Antisemitism und warum wir unsere Regierungen anschreiben sollten (ein Rant)

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"Judenfrei West Bank": Corporate Antisemitism und warum wir unsere Regierungen anschreiben sollten (ein Rant)

Beitrag von DenkTroll am Mi 21 Nov 2018, 15:39

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Sehr schöner Artikel hier von Haaretz, leider nur auf englisch. Es geht darum, dass airbnb eine "Judenfrei West Bank" haben will, das heißt, die jüdischen Siedlungen in der West Bank (den Siedlungsgebieten, die die Muslime für sich beanspruchen) in Israel nicht mehr als Ziele für Übernachtungen zur Verfügung stellt. Es gibt KEIN Problem damit, muslimische Unterkünfte am gleichen Ort zur Verfügung zu stellen.

Das ist bereits der - jedenfalls nach meinem Wissen - zweite schwere Fall von Corporate Antisemitism, also Antisemitismus durch große Firmen, nachdem Bethesda im vergangenen Jahr den Verkauf von Videospielen nach Israel verweigert hat, weil dort eine alternative Zeitlinie vorkommt, in der der Widerstand gegen Hitler auch nach Ende des Zweiten Weltkriegs fortdauert, da Deutschland nicht verloren hat. Denke ich jedenfalls, so genau kenne ich die Storyline da auch nicht, obwohl ich die Vorgängerspiele habe.

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Jedenfalls wird es mal Zeit, dass wir die deutsche Regierung aufwecken und ihr mitteilen: So nicht! Wer "Verkauft nicht an Juden" als sein Credo hat, sollte auch in Deutschland keine Geschäfte machen dürfen, bzw. in der ganzen EU! Aufgrund der deutschen Geschichte ist eine solche antisemitische Haltung nicht hinnehmbar!

Es wird Zeit, dass das jüdische deutsche Volk hier wieder ohne Angst leben kann, dass es morgen schon keine Waren mehr im Supermarkt erhält, weil sich die nächste Firma entschlossen hat, nicht mehr an Juden zu verkaufen. Leicht übertrieben gesagt, aber soweit waren wir schon mal. Bevor es NOCH schlimmer wurde. Und das brauchen wir NIE WIEDER!

Wer nicht das volle Existenzrecht Israels anerkennt, hat in Deutschland keine Daseinsberechtigung. Punkt! Da gibt es nichts zu verhandeln! Der Sechs-Tage-Krieg hat gezeigt, wie schnell sich ein Holocaust entwickeln kann, wenn man nicht wachsam ist - damals wurde zur Vernichtung Israels aufgerufen und Israel musste in einem Präventivschlag alle arabischen entsprechenden Pläne vereiteln. Abgesehen davon, dass dies heutzutage auch die Gefahr eines globalen thermonuklearen Kriegs nach sich zöge.

Deshalb: Wir brauchen einen Mutigen, der eine Unterschriftenaktion startet - etwa auf change.org oder direkt beim Bundestag als E-Petition - und dann den Link hier postet. Ich unterschreibe dann gerne! Aber ich wüsste leider nicht, wie ich das neutral formulieren kann. Ähnlcihes gilt auch für unsere Freunde hier in Österreich, Schweiz, Liechtenstein, und wo ihr alle wohnt: Startet Unterschriftenaktionen, lasst eure Landsleute unterschreiben und sorgt dafür, dass großen Firmen die Macht genommen wird, die Bürger Israels zu unterdrücken!
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Re: "Judenfrei West Bank": Corporate Antisemitism und warum wir unsere Regierungen anschreiben sollten (ein Rant)

Beitrag von Rolf am Do 22 Nov 2018, 06:38

Das oist nicht der einzige Grund, warum wir der Regierung die Meinung sagen und den Marsch blasen sollten: Es ist unglaublich, dass die deutsche Regierung (neben vielen anderen Regierungen der EU) acht Verurteilungen Israels in der UNO zugestimmt hat, und das mit dem Argument, auf diese Weise habe man schärfere Formulierungen in der Verurteilung Israels verhondern können.
Auch die unterstützung der UNRWA ist höchst fragwürdig. Trump hat der UNRWA alle Unterstützungen gestrichen, aber sofort sprang eilfertig und dienstwillig die deutsche Regierung ein - ohne irgendwelcghe Bedingungen an die Hilgfe zu knüpfen, etwa endlich die Beendigung der unterstützung der Hamas durch die UNRWA.


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Re: "Judenfrei West Bank": Corporate Antisemitism und warum wir unsere Regierungen anschreiben sollten (ein Rant)

Beitrag von DenkTroll am Do 22 Nov 2018, 22:39



Seit meiner (guten!) Magenoperation kotze ich eh öfters (weil der Magen klein ist und ich zuviel esse bzw. trinke), bei den Machenschaften gewisser Staaten könnte ich glatt schon wieder.
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