Stille sein - können und kennen wir das noch?

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Re: Stille sein - können und kennen wir das noch?

Beitrag von Uri am Sa 16 Jun - 11:38

Lieber Willy, davon spricht auch David:

Halte still dem HERRN und warte auf ihn; erzürne dich nicht über den, welchem sein Weg gelingt, über den Mann, der Ränke übt! 8 Stehe ab vom Zorn und laß den Grimm; erzürne dich nicht! Es entsteht nur Böses daraus. 9 Denn die Übeltäter werden ausgerottet; die aber auf den HERRN warten, werden das Land ererben.
Psalm 37,7-9

Oft höre ich die Frage: „Warum lässt Gott Böses zu?“  Warum geht es oft den Menschen besser, die ohne Gott leben? Gott ist barmherzig, so führt Jesaja die Gedanken weiter, die Du zitiert hast.

Darum wartet der HERR, damit er euch begnadigen kann, und darum ist er hoch erhaben, damit er sich über euch erbarmen kann, denn der HERR ist ein Gott des Gerichts; wohl allen, die auf ihn harren!
Jes 30,18

Die Frage war schon damals gestellt:

Ihr habt harte Worte wider mich ausgestoßen, spricht der HERR. Und ihr fragt noch: «Was haben wir untereinander wider dich geredet?» 14 Ihr habt gesagt: «Es ist umsonst, daß man Gott dient, und was nützt es uns, seine Ordnung zu halten und vor dem HERRN der Heerscharen in Trauer einherzugehen? 15 Und nun preisen wir die Übermütigen selig; denn die Übeltäter stehen aufrecht und die, welche Gott versucht haben, kommen davon!» 16 Da besprachen sich auch die Gottesfürchtigen miteinander, und der HERR merkte darauf und hörte es, und ein Gedenkbuch ward vor ihm geschrieben für die, welche den HERRN fürchten und seinen Namen hochachten. 17 Und sie werden von mir, spricht der HERR der Heerscharen, am Tage, den ich bereite, als mein auserwähltes Eigentum behandelt werden, und ich will ihrer schonen, wie ein Mann seines Sohnes schont, der ihm dient. 18 Da werdet ihr wiederum sehen, was für ein Unterschied besteht zwischen dem Gerechten und dem Gottlosen, zwischen dem, der Gott dient, und dem, der ihm nicht dient.
Mal 3,13-18

Ja, Petrus mahnt uns auch:

Und die Geduld unsres Herrn achtet für euer Heil, wie auch unser lieber Bruder Paulus nach der ihm verliehenen Weisheit euch geschrieben hat,…
2Petr 3,15

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Re: Stille sein - können und kennen wir das noch?

Beitrag von Adam am So 17 Jun - 7:54

Uri schrieb:........17 Und sie werden von mir, spricht der HERR der Heerscharen, am Tage, den ich bereite, als mein auserwähltes Eigentum behandelt werden, und ich will ihrer schonen, wie ein Mann seines Sohnes schont, der ihm dient. 18 Da werdet ihr wiederum sehen, was für ein Unterschied besteht zwischen dem Gerechten und dem Gottlosen, zwischen dem, der Gott dient, und dem, der ihm nicht dient.[/i]
Mal 3,17-18

Ja, Petrus mahnt uns auch:

Und die Geduld unsres Herrn achtet für euer Heil, wie auch unser lieber Bruder Paulus nach der ihm verliehenen Weisheit euch geschrieben hat,…
2Petr 3,15

Liebe Uri, ist damit Gottes Israel gemeint, also das damals erwählte Volk Israel, oder das Israel Gottes, also jenes heutige Israel, welches aus allen Völkern und Nationen zusammengesetzt ist und eines Glaubens in Jesus Christus sind?

Diese Frage nur so nebenbei.

Gruß
Adam
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Re: Stille sein - können und kennen wir das noch?

Beitrag von Uri am So 17 Jun - 9:39

Lieber Adam,

Gott hat mehrere Bünde geschlossen. So auch mit Noah. Gilt dieser Bund nicht mehr, weil Jesus einen neuen Bund gebracht hat? Siehst Du heute den Regenbogen nicht mehr?

Siehe, ich richte meinen Bund auf mit euch und mit euren Nachkommen, (1. Mose 6.18) 10 auch mit allen lebendigen Wesen bei euch, mit Vögeln, Vieh und allen Tieren der Erde bei euch, mit allen, die aus der Arche gegangen sind, was für Tiere es seien auf Erden; 11 und zwar will ich meinen Bund mit euch dafür aufrichten, daß forthin nie mehr alles Fleisch von dem Wasser der Sündflut ausgerottet werden, und daß auch keine Sündflut mehr kommen soll, um die Erde zu verderben. 12 Und Gott sprach: Dies ist das Zeichen des Bundes, welchen ich stifte zwischen mir und euch und allen lebendigen Wesen, die bei euch sind, auf ewige Zeiten: 13 Meinen Bogen setze ich in die Wolken, der soll ein Zeichen des Bundes sein zwischen mir und der Erde. 14 Wenn es nun geschieht, daß ich Wolken über der Erde sammle, und der Bogen in den Wolken erscheint, 15 dann will ich an meinen Bund gedenken, welcher zwischen mir und euch und allen lebendigen Wesen von allem Fleisch besteht, daß forthin die Wasser nicht mehr zur Sündflut werden sollen, die alles Fleisch verderbe. 16 Darum soll der Bogen in den Wolken sein, daß ich ihn ansehe und gedenke an den ewigen Bund zwischen Gott und allen lebendigen Wesen von allem Fleisch, das auf Erden ist. 17 Und Gott sprach zu Noah: Das ist das Zeichen des Bundes, welchen ich aufgerichtet habe zwischen mir und allem Fleisch, das auf Erden ist!
1Mose 9,9-16

Gott ist kein treuloser Ehemann! Was Er einmal mit Schwur verheißen hat, wird Er nie bereuen!

Denn dein Eheherr ist dein Schöpfer, HERR der Heerscharen ist sein Name; und dein Erlöser, der Heilige in Israel, wird Gott der ganzen Erde genannt. 6 Denn wie ein verlassenes und im Geiste bekümmertes Weib wird der HERR dich rufen, wie ein junges Weib, das verstoßen ist, spricht dein Gott. 7 Einen kleinen Augenblick habe ich dich verlassen; aber mit großer Barmherzigkeit werde ich dich sammeln. In überwallendem Zorn habe ich einen Augenblick mein Angesicht vor dir verborgen; aber mit ewiger Gnade will ich mich über dich erbarmen, spricht der HERR, dein Erlöser. 9 Und das soll mir sein wie die Wasser Noahs: denn wie ich geschworen habe, daß die Wasser Noahs nimmermehr die Erde überfluten sollen, also habe ich geschworen, daß ich nimmermehr über dich zürnen noch dich schelten wolle. 10 Denn die Berge mögen weichen und die Hügel wanken, aber meine Gnade wird nicht von dir weichen und mein Friedensbund nicht wanken, spricht der HERR, dein Erbarmer.
Jes 54,8-10

Ja, und in dem neuen Bund mit dem Haus Israel können alle Erben sein, die eingepfropft sind in den edlen Ölbaum, dessen natürlicher Zweig Israel ist.

Es ist schon interessant, dass viele die Verheißungen gerne für sich haben wollen, die Warnungen aber schicken sie an eine andere Adresse.

Zurück, zu Maleachi Zitat: Direkt davor, was ich zitiert habe, lesen wir:

Also werden alle Nationen euch selig preisen; denn ihr werdet ein Land der Wonne werden, spricht der HERR der Heerscharen.
Mal 3,12

Siehe, der Hüter Israels schläft noch schlummert nicht.
Psalm 121,4

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Re: Stille sein - können und kennen wir das noch?

Beitrag von Adam am So 17 Jun - 13:29

Schon klar, Uri, aber du hast meine Frage nicht beantwortet! Wohingegen deine Frage in meiner Antwort enthalten ist!

Und falls du dir vielleicht überlegt haben solltest, was dies mit dem Thema zu tun haben könnte, dann antworte ich dir hier, dass jene Ruhe, und somit jene Stille, von der Willi spricht in der Einhaltung und richtigen Auslebung des Sabbats enthalten ist. Und da lesen wir, dass viele, sehr viele jenen "Sabbat", jene Ruhe, jene Stille in Christus noch nicht kennen, es aber kennen und erfahren sollen. Diesen allen, dem Israel Gottes wird ein letztendlicher Sabbat versprochen, in dem sie in seine Ruhe, in seine Stille einkehren werden.... nicht nur einem bestimmten Volk, sondern allen, die Christus angenommen haben und ihm nachfolgen.

Ich lese gerade, dass dies Willy am Herzen lag, zu erfahren, was dies mit seinem Thema zu tun haben könnte. Ich hoffe ich konnte dies dadurch klären. Wink
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Re: Stille sein - können und kennen wir das noch?

Beitrag von Uri am So 17 Jun - 13:38

Lieber Willy, Du hast Recht, kehren wir zu dem Thema zurück.


Der HERR wird für euch streiten, und ihr sollt stille sein!

Also half der HERR Israel an jenem Tage von der Ägypter Hand. Und Israel sah die Ägypter tot am Gestade des Meeres. 31 Als nun Israel die große Hand sah, die der HERR an den Ägyptern bewiesen hatte, fürchtete das Volk den HERRN, und sie glaubten dem HERRN und seinem Knecht Mose.

2Mose 14,14; 30-31

Ja, Gott stritt für Sein Volk! Wenn Er streitet für uns, so können wir den Sieg sicher sein.

Was wollen wir nun hierzu sagen? Ist Gott für uns, wer mag wider uns sein? 32 Welcher sogar seines eigenen Sohnes nicht verschont, sondern ihn für uns alle dahingegeben hat, wie sollte er uns mit ihm nicht auch alles schenken?
Römer 8,31-32

Ein Wallfahrtslied. Von David. O HERR, mein Herz ist nicht hoffärtig, und meine Blicke sind nicht stolz, und ich gehe nicht mit Dingen um, die mir zu groß und zu wunderbar sind. 2 Nein! Ich habe meine Seele beruhigt und gestillt. Wie ein entwöhntes Kind bei seiner Mutter, wie ein entwöhntes Kind ist meine Seele stille in mir. 3 Israel, hoffe auf den HERRN von nun an bis in Ewigkeit!
Psalm 131

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Re: Stille sein - können und kennen wir das noch?

Beitrag von Waldfee am Di 19 Jun - 17:32

Lieber Willy, ich denke, wenn ich auf Gott hören will, dann ist es wichtig auch mal still zu sein.
Die stille Stunde ist deshalb etwas sehr Wertvolles. Sich zurückziehen, in der Bibel lesen, beten, über ein Bibelwort meditieren - nur Gott und ich. Das ist meine Kraftquelle.

LG Waldfee
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Re: Stille sein - können und kennen wir das noch?

Beitrag von Adam am Mi 20 Jun - 6:55

willy36 schrieb:Stillhalten in Anfechtung ist nicht einfach, hat aber eine starke Verheißung: aus der Stille schöpfe ich Kraft.

Jeaja 30, 15-16:  Denn also spricht Gott, der HERR, der Heilige Israels: Durch Umkehr und Ruhe könnt ihr gerettet werden, im Stillesein und im Vertrauen liegt eure Stärke. (2. Mose 14.14) (Psalm 37.7) (Psalm 62.2) 16 Aber ihr wollt nicht, sondern ihr sprechet: «Nein, wir wollen auf Rossen dahinfliegen!» Darum müsset ihr auch fliehen. «Wir wollen schnell davonreiten!» Darum werden eure Verfolger noch schneller sein!

2. Chronik 20 führt uns klar vor Augen, wie Gott es meint. Josafat hatte zwar Angst. Da suchte er Gott. Er suchte nicht Verbündete sondern wandte sicih an die einzig richtige Adresse. Jeshua sagt klar: in der Welt habt ihr Angst - aber seid getrost ICH habe die Welt überwunden. Josafats Antwort war deutlich: Beten - Vertrauen - stille sein und Gottes Wirken abwarten. Zu diesem Zweck stellte er den Tempelchor mit Jubelliedern an die Spitze der wartenden Krieger.

Diese Geschichte ermutigt mich immer wieder.

Willy

Ich muss zugeben, Willy36, dass ich diesen Threadtitel eigentlich anders verstanden hatte, als den darauf folgenden Text. Denn für mich ist es schon ein Unterschied, ob ich mich "Zurückziehe", "Stille halte", und somit wie aus den oben blau untermalten Zitierten ersichtlich Gott an meiner Stelle wirken lasse.... oder ob ich mich generell in Ruhe begebe, und Stille sein übe, in die Stille begebe, nicht um damit Gott das Wirken und somit Feld zu überlassen, sondern, um eben aus jener Stelle neue Kraft für mich zu erlangen.

Grundsätzlich sind dies für mich zwei unterschiedliche Aspekte - die sich natürlich trotzdem ergänzen können. Doch wie gesagt, das eine empfinde ich als eine "passive Stille", also abwarten und Tee trinken und Gott wirken lassen, wohingegen das andere eine aktive Stille, eine bewusste Stille ist, also ein Akt, eine Handlung, die mir innere Ruhe bringt, weil die "vergangene Woche" eben so erlebnisreich und arbeitsreich war! Der Unterschied ist erkennbar, hier kommt die Stille nach der Handlung, und bei dem, was du beschreibst handelt es sich um eine Stille in der Erwartung einer Handlung seitens Gottes. In diesem Sinne verstehe ich auch den Kommentar von Waldfee als ein grundsätzlich sich in die aktive Stille begebend, und nicht als eine abwartende Stille à la :" Ziehe dich zurück und lass das mal den Papa machen!"

Gruß
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