Pflegende Angehörige

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Re: Pflegende Angehörige

Beitrag von Spaceship am Fr 10 Aug - 9:10

Franz schrieb:Einige Ratschläge für Ätere  für die heisse Zeit :

•Viel trinken
•Blutdruckmedikamente ev. reduzieren
•Beine bandagieren bei Fußödemen
•bei Inappetenz: nicht (zu viel) drängen, denn da erreicht man oft das Gegenteil und Widerwillen

Danke Franz für die Hinweise

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Re: Pflegende Angehörige

Beitrag von Spaceship am Fr 10 Aug - 9:13

Ich habe meine Krebskranke Mutter mit gepflegt und durch die Liebe war
es nicht schwer
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Re: Pflegende Angehörige

Beitrag von Regenbogenbunt am Fr 10 Aug - 9:22

Ein paar Jahre lang habe ich ein schwerstmehrfachbehindertes Mädchen betreut und habe oft die Verhinderungspflege übernommen, damit die Familie mal etwas alleine bzw. nur mit der jüngeren Schwester unternehmen kann. Solche Auszeiten sind enorm wichtig und sie konnten es irgendwann ohne schlechtes Gewissen genießen.
Die Familie hat so gut wie möglich die Tochter mit einbezogen, so weit es ging war sie immer dabei, hat am Leben teilnehmen dürfen und in ihren Möglichkeiten genießen können.
Ich denke es ist enorm wichtig auf Auszeiten zu achten, Kraftinseln, wie auch immer man es nennen mag... auch wenn das je nach Situation sehr schwer ist.
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Re: Pflegende Angehörige

Beitrag von Moni am Fr 10 Aug - 11:29

Ich habe meine an Alzheimer erkrankte Mutter gepflegt, die zudem Glasknochen und Herzprobleme hatte. Ja, ich habe sie geliebt, aber ich konnte irgendwann nicht mehr. Obwohl ich nachts bei ihr im Bett und nicht bei meinem Mnn geschlafen habe, hat sie sich manchmal rausgeschlichen, nachts, barfuß, im Nachthemd, im Winter. Einmal ist es ihr gelungen, Feuer zu legen und wenn mein Sohn das nicht mitbekommen hätte, wären wir vielleicht alle tot.
Mehr später...
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Re: Pflegende Angehörige

Beitrag von grape am Fr 10 Aug - 12:25

Ich bewundere Menschen, die das können - ihre Angeörigen pflegen.
Selber weiss ich es und gebe es unumwunden zu, ich kann das nicht. Wenn ich pflegebedürftige Angehörige habe, was momentan (Danke Gott!) nicht der Fall ist, werden wir (leider) andere Lösungen finden müssen, als die, dass ich deren Pflege übernehmen könnte.
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Re: Pflegende Angehörige

Beitrag von HeinzB am Fr 10 Aug - 14:16

Das kann auch nicht jeder, Grape. Mir würde es auch schwer fallen, in einigen Dingen.
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Re: Pflegende Angehörige

Beitrag von Moni am Fr 10 Aug - 14:40

Liebe Grape,
das ist wenigstens ehrlich. Ich dachte, ich könnte es, aber ich habe es nicht geschafft. Es ist ein 24-Stunden-Job, den eine Familie kaum leisten kann, schon gar nicht eine Einzelperson. Meine Mutter wollte auf keinen Fall in ein Heim und ich habe mich verpflichtet geefühlt, sie zu pflegen, bis ich selbst so kaputt war, dass ich nachts nicht mehr als 3 Stunden geschlafen habe. Da gab es keinen Sabbat in der Woche, meine Woche hatte sieben Tage und 168 Stunden, bei einer Bezahlung von 120 Euro pro Monat, die ich nicht für mich bekam, sondern dafür, dass jemand meine Mutter zwei Stunden die Woche beschäftigt hat, damit ich ihre Wohnung in Ruhe putzen konnte.
Ich finde es ehrlicher, gar nicht erst das Versprechen abzugeben, dass man jemanden pflegen wird, wenn er krank wird, denn was das in der Praxis bedeuteet, wird einem erst dann klar, wenn man in der Situation steckt. Also lieber rechtzeitig nach anderen Lösungen suchen und diese besprechen
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Re: Pflegende Angehörige

Beitrag von HeinzB am Fr 10 Aug - 15:22

Ich würde mir auf jeden Fall Hilfe holen.
Weil ich das allein nicht könnte.
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Re: Pflegende Angehörige

Beitrag von Karin8 am Fr 10 Aug - 16:34


Ich brauche auch Hilfe, zuerst, weil ich in der Schule war, jetzt, weil ich diese schwere Arbeit nicht mehr allein hinkriege...aber ein 24Stundenjob ist es trotzdem!

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Re: Pflegende Angehörige

Beitrag von Franz am Fr 10 Aug - 17:14

Hi Beisammen!

Hat jemand eine Idee, wie man folgendes Problem lösen könnte:
Patient lehnt jedes Essen ab, auch kaum Trinken.
Sobald Patient einen Löffel oder auch nur ein kleines Stückchen Nahrung sieht, dreht den Kopf zur Seite und lehnt jedes Essbare ab?

Sorgfältige Antidepressive Therapie wird bereits durchgeführt.
Aber das Problem mit Nahrungsaufnahme bleibt bestehen, obwohl das Medikament appetitsteigernd sein soll.
Medizinische Durchuntersuchung ergab keine Organische Ursache.

Wie soll man das lösen?

Bleibt wohl letzten Endes nur Sondenernährung, Infusionen und Magenfistel (Witzelfistel, PEG)
Aber das bei alten Patienten über 90?

Was denkt Ihr ?

Franz
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