Warum die Bibel wörtlich nehmen

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Re: Warum die Bibel wörtlich nehmen

Beitrag von Spaceship am Fr 10 Aug - 11:23

Moni :
Es geht vielleicht also gar nicht darum, alles in der Bibel so lange umzudrehen, bis man eine schlüssige Erklärung für sich gefunden hat, sondern darum, das was man versteht in seinem Leben umzusetzen. Jesus hat ja auch den verschiedenen Menschen verschiedene Dinge aufgetragen, um sie in die Nachfolge zu rufen. Für mich ist es besser, darauf zu achten, was Gott mir mit der Bibel sagen will und nicht darum, was wissenschaftlich zu erklären ist und was nicht.


Danke Moni für deine klare aussage.

Ich sehe es genauso
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Spaceship
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Re: Warum die Bibel wörtlich nehmen

Beitrag von HeinzB am Fr 10 Aug - 13:31

Im Grunde kann die Wissenschaft nichts hervor bringen was uns die Bibel nicht lehrt.
Dabei geht es jetzt nicht um Technik, darüber sind wir uns einig.
Doch wenn die Wissenschaft anfängt Wunder Gottes rational erklären zu wollen ist das ein K(r)ampf.
Wären diese Wunder, die wir in der Bibel lesen, wissenschaftlich zu erklären, wären es keine Wunder mehr.
Wunder, das ist das eingreifen Gottes in die Naturgesetze, in die physische Welt.
Und wenn sie es dann nicht erklären können, dann sagen sie das "Wunder" sei nur ein symbolisches Bild.
Lasst uns das mal anschauen:
Der Durchzug durchs rote Meer.
Zunächst einmal eine Erklärung:
Das rote Meer hieß im antiken Ägypten schlicht Schilfmeer.
Es handelt sich also um das tatsächliche Meer.
Die Durchquerung fand in der Nähe des heutigen Nuweiba statt, entgegen der Behauptung, die Stelle sei unbekannt.
Nuweiba liget an der östlichen Grenze des Sinai, welches damals Ägyptisches Territorium war.
Entgegen der wissenschaftlichen These, die Israeliten seien durch flaches Gewässer gezogen:
An dieser Selle gibt er einen in 48 meter Tiefe befindliche Landbrücke, die sich bis auf 100 Meter an der tiefsten Stelle absenkt.
Das hört sich sogar nicht nach flachem Wasser an.
Nuweiba wird auf Landkarten mit einem Zusatznamen versehen:
"Nuwayba' al Muzayyinah", was übersetzt soviel wie "Wasser des Mose offen" bedeutet.
Dies nun brachte Archäologen auf den Plan, sich das doch mal etwas genauer anszusehen.
Die Bibel berichtet, das Gott einen starken Ostwind schickte, der das Meer teilte und den Grund trocken blies, eine ganze Nacht lang, und das weggedrängte Wasser wie Mauer an beiden Seiten hochstand.
So konnten die Israeliten trockenen Fußes ds Meer in 48 - 100 Meter Tiefe durchqueren.
Aber könnte man denn heute, über 3000 Jahre später, noch spuren finden?
Wie war das doch gleich mit dem ägyptischen Heer?
"Und es geschah: In der Zeit der Morgenwache, da schaute der HERR in der Feuer- und Wolkensäule auf das Heer der Ägypter herab und brachte das Heer der Ägypter in Verwirrung. Dann stieß er die Räder von ihren Wagen ab und ließ sie nur mühsam vorankommen. Da sagten die Ägypter: Lasst uns vor Israel fliehen, denn der HERR kämpft für sie gegen die Ägypter!  Der HERR aber sprach zu Mose:
Strecke deine Hand über das Meer aus, damit das Wasser auf die Ägypter, auf ihre Wagen und über ihre Reiter zurückkehrt!"
Taucher fanden an dieser besagten stelle Wagenräder Wagendeichseln, Skelettreste.



Wir sehen, wir können der Bibel völlig vertrauen.
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Re: Warum die Bibel wörtlich nehmen

Beitrag von HeinzB am Fr 10 Aug - 16:44

Noch mal anmerken, gehen viele davon aus, das der Horeb, der Berg Gottes auf dem Mose die zehn Gebote enpfing, im Sinai liegt.
Dies kommt aus einem einfachen Grund nicht in Frage:
Die Israeliten mussten auf dem schnellsten Weg Ägypten verlassen.
Die Sinaihalbinsel, wie oben auf dem Bild zu sehen, lag aber im ägyptischen Herrschaftsbereich.
Dies schlussfolgert, das der Berg Gottes in Midian liegt, dort wo Mose 40 Jahre gelebt hatte und wo ihm Gott im brennenden Dornbusch erschien.
Dafür steht auch deutlich in 3.Mose 3, 1:
"Mose aber hütete die Schafe Jitros, seines Schwiegervaters, des Priesters in Midian,
und trieb die Schafe über die Steppe hinaus und kam an den Berg Gottes, den Horeb."
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HeinzB
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Re: Warum die Bibel wörtlich nehmen

Beitrag von Franz am Fr 10 Aug - 17:26

Hi Beisammen!

Ein Beispiel: Zahlen in der Bibel: diese haben im Jüdischen eine ganz besondere „ erzählende“ Bedeutung.
Dadurch wird sehr viel Erklärendes ausgedrückt: ergo: wenn man diese nicht im Jüdischen Sinn nachvollziehen kann, entgeht einem ein wichtiges Detail über die Zahl hinausgehend.

zB.: Sara wurde 127 Jahre alt: die Hunderter-, Zehner- und Einer-Zahlen drücken spezielle Charaktereigenschaften aus.

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Re: Warum die Bibel wörtlich nehmen

Beitrag von HeinzB am Fr 10 Aug - 17:53

Franz, was uns Gott mit Saras Alter sagen will, ist das sie ein langes gesegnetes Leben hatte. Ihr Charaktereigenschaften erfahren wir auch so.
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Re: Warum die Bibel wörtlich nehmen

Beitrag von Franz am Fr 10 Aug - 17:59

Anderes Beispiel:

Die 7 Völker, die sich gegen das Auserwählte Volk bei der Landnahme entgegenstellten, haben bestimmte Namen und damit Anfangsbuchstaben. Diese haben eine ganz besondere Bedeutung lt.Gematria: nämlich: sie bedeuten den Begriff „Samael“: und das bedeutet den „Jetzer Hara“ = böser Trieb.
Und dann haben entsprechende Texte einen viel umfassenderen Sinn als nur den „wörtlichen“.

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Re: Warum die Bibel wörtlich nehmen

Beitrag von HeinzB am Fr 10 Aug - 18:48

Den bösen Treib haben wir alle. Den hatten auch Mose, Aaron, Josua, und jeder andere Mensch. Noch mal, Franz, wir deuteln da nicht dran rum. Gott erklärt in seinem Wort warum diese Völker unter seinen Bann fielen und das Gericht über sie kam.
Besonders hervorzuheben ist 4.Mose 13, 33, wo von den Nachkommen der gefallenen Engel aus 1.Mose 6, 4 die Rede ist.
Diese Riesen waren Mischwesen, halb Menschen, halb Dämonen.
Bereits Sodom und Gommorah waren wegen ihren sexuellen Handlungen auch an nicht menschlichen Wesen - sie wollten auch die beiden Engel, welche nach Lot entsandt waren, vergewaltigen; 1.Mose 19, 5.
Welche Schädigungen diese geschlechtlichen Verbindungen auf das menschliche Erbgut hatte, können wir nur erahnen.
Fest steht, diesen Michwesen waren nie ein Teil des Schöpfungsplanes, sie lästerten Gott
(Beispiel Golitah), erhoben sich selbst zu Herrschern (oder auch Göttern).
Die Vermutung liegt nahe das einige dieser Nachkommen satanischen Gefolges die sogenannten (natürlich selbsternannten) Götter der damaligen Welt waren.
Und deshalb hat Gott sie gerichtet.

Wenn mich jemand nach meiner persönlichen Meinung fragt warum diese
Engel mit menschlichen Frauen Kinder zeugten: Sie wollten die menschlichen Gene schädigen um die Geburt des Erlösers zu verhindern. Aber das ist meine private Meinung.
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Re: Warum die Bibel wörtlich nehmen

Beitrag von Franz am Fr 10 Aug - 21:50

Hi HeinzB

Was heißt hier „herumdeuteln“?
Gott gab  Mose die schriftliche  und die mündliche Thora.
Jüdische Exegese bezieht sich natürlich auf beide,
was wichtig ist, da man die schriftliche Thora erst durch die mündliche Thora verstehen kann.

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Re: Warum die Bibel wörtlich nehmen

Beitrag von HeinzB am Fr 10 Aug - 22:02

Franz, war Mose jetzt eigentlich Levit oder Ägypter?
In welcher Sprache hat er die Gebote geschrieben, in hebräisch oder Ägyptisch?
Warum suchte sich Gott ausgerechnet Mose aus, der wollte doch gar nicht und war auch noch ein Mörder.
Was ist denn die mündliche Thora?
Und bist du dir ganz sicher das die ganze Thora von Gott kam?
Oder hat Mose da eigene Gesetze reingeschrieben?
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Re: Warum die Bibel wörtlich nehmen

Beitrag von Franz am Fr 10 Aug - 22:05

HeinzB schrieb:Franz, war Mose jetzt eigentlich Levit oder Ägypter?
In welcher Sprache hat er die Gebote geschrieben, in hebräisch oder Ägyptisch?
Warum suchte sich Gott ausgerechnet Mose aus, der wollte doch gar nicht und war auch noch ein Mörder.
Was ist denn die mündliche Thora?
Und bist du dir ganz sicher das die ganze Thora von Gott kam?
Oder hat Mose da eigene Gesetze reingeschrieben?

Hi HeinzB!

Mose war „Isch elohim“, (im Geistlichen Sinn) der Ehemann Gottes, in Bezug auf Psalm 90.
Mose war Ahawa rabba, war bereit, stellvertretend für sein Volk sich aus dem Buch des Lebens streichen zu lassen (Stellvertreterprinzip als Antizipation auf den Messias).
Wo war Mose ein Mörder?


Zuletzt von Franz am Fr 10 Aug - 22:26 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet

Franz
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